Neuigkeiten

Jongeskönig 2017

10.04.2017 von Christian Gatzen

Am Samstag, den 8. April schossen wir auf dem Derendorfer Schützenplatz unseren neuen Jongeskönig aus. Wahrscheinlich wegen der Osterferien war das Schießen in diesem Jahr leider nicht so gut besucht. Doch die anwesenden Jonges und ihre Gäste hatten bei schönem Wetter viel Spaß. Um 17.35 Uhr holte Ingo Janowski die Platte herunter und wurde Jongeskönig 2017. Die Pfänder schossen:  Paul Lohman (Klotz), Karl-Heinz Gatzen (Kopf), Jürgen Hauswald (rechter Flügel), Andreas Keutmann ( linker Flügel) und Peter Battel (Schwanz). Gästekönigin wurde Heidi Knotz.

Information zur Trauerfeier für Manfred Klösters

01.04.2017 von Christian Gatzen

Sehr geehrte Leserinnen und Leser unserer Derendorfer Jongesseite.

In den letzten Tagen sind wir immer wieder nach einer möglichen Trauerfeier für unseren verstorbenen Vizebaas Manfred Klösters gefragt worden. Da er über keine nahen Verwandten verfügte, warten wir auf die Information des Amtsgerichtes, wann die Beerdigung stattfinden kann. Manfred Klösters hatte verfügt, dass er eine anonyme Urnenbestattung wünscht.

Wir planen nach Rücksprache mit Pastor Doelle einen Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche.
Wir werden rechtzeitig informieren.

Der Vorstand

(Foto: Herz Jesu Kirche - © Kath. Kirchengemeinde Heilige Dreifaltigkeit)

Nachruf Manfred Klösters

06.03.2017 von Christian Gatzen

Mit großer Trauer und tiefem Schmerz teilen wir den plötzlichen Tod unseres langjährigen Heimatfreundes und persönlichem Freund Manfred „Manni“ Klösters mit.

Nachdem er sich von einer schweren Erkrankung wieder erholt hatte und wir ihn am letzten Heimatabend mit besten Wünschen in eine Reha-Maßnahme verabschiedet hatten, traf uns die Nachricht seines plötzlichen Todes sehr. Eine schwere Lungenentzündung schwächte ihn so sehr, dass seine Abwehrkräfte versagten. Er verstarb am 4. März im Krankenhaus

Manfred Klösters, geboren am 5. Januar 1945, trat im August 1969 den Derendorfer Jonges als Mitglied bei. Wohnhaft auf der Saarbrückerstraße war er immer in Derendorf, Golzheim und Pempelfort als echter Derendorfer Jong unterwegs. Sein persönlicher Einsatz für seinen Stadtteil und die Derendorfer Jonges war immer beispielhaft.

Schon während seiner beruflichen Laufbahn als Schriftsetzer in einer Druckerei meldete er sich 1981 für die Vorstandsarbeit zunächst als Beisitzer, bevor er von 1989 bis zum Jahr 2000 den Posten des 2. Schatzmeisters bekleidete. Unsere Vereinszeitschrift der „Derendorfer“ lag ihm sehr am Herzen. Im Jahr 2000 wurde er dann unser Chefredakteur, der mit viel Umsicht und fachlicher Kompetenz den „Derendorfer“ bis heute begleitete. Er war das Gesicht des „Derendorfer“ – immer in den Stadteilen des Einzugsgebietes unterwegs und bei allen Organisationen und in der Politik als zuverlässiger und weltoffener Mensch bekannt. 

2006 wurde er einstimmig als Vizebaas gewählt. Er vertrat in den letzten 11 Jahren mit großer Zuverlässigkeit die Baase Charly Meyer und Martin Meyer bei diversen Terminen. Auch im Innenverhältnis war Manfred Klösters ein Mensch mit einer hohen emotionalen Akzeptanz – wir alle mochten ihn sehr – seine menschliche Art und seine Umgangsformen. Er drängte nie in die Öffentlichkeit und machte nie ein Aufheben über seine viele Arbeit für die Derendorfer Jonges.

Der große Martins-Umzug in Derendorf lag organisatorisch über 20 Jahre Jahre in seinen Händen. Auch hier galt, dass Manfred Klösters der Ansprechpartner für alle Beteiligten war – er hatte alles im Griff – die Kinder, die Schulen, die Polizei und die Ämter, natürlich auch den St. Martin, die Ritter und die Bettler. Weitsichtig plante er schon den Übergang an die jüngere Generation und übergab sein „Martinsamt“ an unser Vorstandsmitglied Christian Feies.

Die Stadt Düsseldorf verlieh ihm in Würdigung seiner besonderen ehrenamtlichen Verdienste im Dezember 2014 im Rathaus den Martinstaler. Er hatte sich sehr darüber mit uns gefreut und durfte auch stolz darauf sein.

Manfred Klösters hat auch während seiner Erkrankung immer an seine Derendorfer Jonges gedacht, Termine vereinbart und die Redaktion des „Derendorfer“ begleitet. Für ihn war es nicht nur Ehrenamt, für ihn waren die Derendorfer Jonges Familie und Heimat zugleich.

„Manni“ Manfred Klösters hinterlässt ein besonderes Erbe. Dieses Erbe werden wir ehren. Die, die ihn kannten werden immer an ihn denken, an einen Menschen, der in seiner warmherzigen und offenen Art überall gerne gesehen wurde. Er wird in unseren Gedanken weiterleben.

„Manni“ wir vermissen Dich sehr.

Derendorfer Jonges