Einen Nagel als Treffpunkt auszumachen klingt erst einmal komisch – nicht aber wenn es sich um den Uecker-Nagel am Kö-Bogen handelt. Gute zwei Meter hoch und über eine Tonne schwer ist das Kunstwerk von Günther Uecker zwischen Kö-Bogen und Steigenberger Parkhotel kaum zu übersehen.
Von dort aus startete am 06.07. die Führung um den Kö-Bogen. Alexandra Iwan von der PR + Presseagentur Textschwester führte unsere Jonges-Gruppe um das vor fast drei Jahren fertiggestellte Bauwerk.
Bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen erhielten wir einige interessante Informationen zu dem vom Stararchitekten Daniel Libeskind entworfenen Bau: die Baugrube war beispielsweise so groß, dass das gegenüberliegende Dreischeibenhaus locker hätte reingelegt werden können – gut, dass es soweit nicht gekommen ist: jetzt steht dort, wo früher noch Bahnen in einer Schleife wenden konnten und Busse ihre Endstation hatten, ein ansehnliches Bauwerk, welches Schadowstraße, Schauspielhaus, Dreischeibenhaus, Hofgarten und Königsallee verbindet.
Foto & Text: Alexander Stehr

