Autor: Marc Pojer

  • Endlich wieder Heimatabend

    Endlich wieder Heimatabend

    Endlich wieder: Nach monatelanger Abstinenz durch die Corona-Beschränkungen wagten die Derendorfer Jonges am Montag, den 14. September 2020 im Brauhaus am Dreieck einen kleinen Schritt zurück in die Normalität. Insgesamt 22 Personen kamen zum ersten Heimatabend seit dem Februar. Ein Heimatabend, wie ihn wohl noch keiner erlebt hatte: Mit Abstand Abstand im Saal und wegen einer möglichen Nachverfolgbarkeit mit Voranmeldung in der Geschäftstelle. Trotzdem waren alle froh, endlich wieder ein Stück Vereins-Normalität zu erleben.

    Baas Martin Meyer begrüßte die anwesenden Jonges und drückte seine große Freude über das lange Zeit vermisste Zusammensein aus, auch wenn die Runde zahlenmäßig eingeschränkt ist. Sein Eindruck: Die Bewältigung der Krise funktioniert bislang sehr gut funktioniert und ein Blick in andere Länder zeige, wie es im schlechten Fall hätte laufen können. Der Baas versicherte, dass der Vorstand weiter die Gesundheit der Mitglieder und von Gästen schützen wird und bat alle Anwesenden: „Passt weiter auf euch auf!“

    In dem Zusammenhang gab Vorstandsmitglied Christian Feies bekannt, dass der St.-Martins-Umzug der Derendorfer Jonges in diesem Jahr endgültig abgesagt wurde. Ministerpräsident Armin Laschet hätte zwar erklärt, dass Martinsumzüge stattfinden können, aber dies kann nur für kleinere Umzüge einzelner Kindergärten oder Schulen gelten, nicht aber für einen solchen großen Umzug mit der hohen Teilnehmerzahl. Da die Derendorfer Jonges aber trotzdem auch jetzt den Brauch der St.-Martins-Feiern fördern möchte, werden sowohl die Prämierung des Laternenbasteln als auch die Verteilung der Weckmänner stattfinden. Inwieweit die Stadt über die Bezirksvertretung trotz oder vielleicht auch gerade wegen der Umstände einen Zuschuss gewähren kann, wird noch geklärt. Christian Feies bat zumindest um persönliche Unterstützung beim Austragen der Weckmänner. Helfer können sich bis zum nächsten Heimatabend bei ihm melden.

    Abgesagt wurde ebenfalls der Seniorennachmittag, um besonders die älteren Mitmenschen zu schützen. Eine mögliche Durchführung dieser Veranstaltung mit reduzierter Teilnehmerzahl ließ sich leider finanziell nicht darstellen.

    Am Tag nach der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen erklärte Dieter Arensmann den Jonges, dass er sich nach 36 Jahren endgültig aus der Bezirksvertretung verabschiedet. Er stellte kurz dar, wie die neue Besetzung der BV 1 aussehen wird und rief dazu auf, sich auch an der Stichwahl zu beteiligen, um dem Amt des Oberbürgermeisters eine möglichst starke demokratische Legitimierung zu geben. Die Derendorfer Jonges bedankten sich bei Dieter Arensmann für sein starkes und ausdauerndes Engagement in der Bezirksvertretung. Er habe stets ein offenes Ohr für die Belange der Bürgerinnen und Bürger gehabt und jederzeit mit großem Hintergrundwissen weitergeholfen.

    Lange Zeit haben die Derendorfer Jonges nichts Neues mehr vom Marstall-Giebel gehört, nun gibt es neue Bewegung. Nachdem der mit Unterstützung der Derendorfer Jonges restaurierte Marstall-Giebel in einer Lagerhalle in Vergessenheit zu geraten drohte, hat es sich der Heimatverein Alde Düsseldorfer zur Aufgabe gemacht, den Giebel der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Dafür wurden Spenden gesammelt und eine Bauvoranfrage gestellt, um den Giebel an alter Stelle neben dem Schloss Jägerhof zu präsentieren. Die Derendorfer Jonges wollen dieses Verfahren unterstützen und stimmen sich mit den Alde Düsseldorfern ab.

    Der nächste Heimatabend ist für den 12. Oktober geplant, auch dann wieder mit verpflichtender vorheriger Anmeldung aller Teilnehmer beim Geschäftsführer. Ob es bereits wieder möglich sein wird, einen Referenten vorzusehen, wird noch geprüft. Vorschläge dafür liegen bereits vor. Zum Abschluss wurde noch die Frage nach der merkwürdigen Anordnung des Adressfeldes auf der Deckseite des „der derendorfer“ gestellt. Dies liegt laut Karl-Heinz Gatzen an der Art, wie die Postbotinnen und Postboten die Hefte in ihren Taschen aufbewahren und sie dann die Adresse am Leichtesten lesen können.

    Baas Martin Meyer beendete dann gegen 20:30 Uhr den ersten Heimatabend nach der Coronapause und zeigte sich zuversichtlich, diese Art der Zusammenkunft sicher weiterführen zu können.

  • Oberbürgermeister Geisel stellt sich den Fragen der Jonges

    Oberbürgermeister Geisel stellt sich den Fragen der Jonges

    In dem gut gefüllten Saal im Brauhaus am Dreieck beantwortete Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt und Mitglied der Derendorfer Jonges, die Fragen der Bürgerinnen und Bürger der Stadtteile Derendorf, Golzheim und Pempelfort. Wichtige Themen waren dort unter anderem der Wohnungsbau und bezahlbare Mieten, die Bauarbeiten für die Fernwärme am Flughafen, fehlende Pflegeaufnahmeplätze, die schlechte Sauberkeit in der Stadt und natürlich die Umweltspuren. Auf alle Fragen antworte Thomas Geisel ausführlich und nannte den bezahlbaren Wohnraum, die Belange von Senioren, den Klimaschutz und die Erhaltung der Lebensqualität in unserer Stadt als seine Pläne für die kommende Wahlperiode.

  • Blootwoosch en dr Möhl

    Blootwoosch en dr Möhl

    Die Derendorfer Jonges starten das Jahr 2020 am 13. Januar mit dem gemeinsamen Blutwurstessen in der Buscher Mühle. Vizebaas Torsten Blunk begrüßte die Anwesenden und wünschte allen noch ein frohes neues Jahr. Leider hatte der Vizebaas zuerst eine traurige Pflicht zu erfüllen und verkündete den Tod von den Jonges Otto Lindner und Ingo Janowski. Die Jonges erhoben sich von ihren Plätzen für eine Gedenkminute. Nach dem kurzen offiziellen Programm und der Neuaufnahme von Arash Shariat erfreuten sich die Jonges an der schmackhaften Blutwurst.

  • Nikolaus bei den Jonges zu Gast

    Nikolaus bei den Jonges zu Gast

    Am letzten Heimatabend im Jahr 2019 besuchte der heilige St. Nikolaus alias Michael Riemer die Derendorfer Jonges. Nach besinnlichen, aber auch humorvollen Worten übernahm der Nikolaus die Aufgabe, den Dank der Jonges für an die vielen engagierten Helfer besonders beim Mühlenfest, Martinszug und der Verteilung der Vereinszeitschrift „der derendorfer“ in Form von zumeist in Flaschen gefüllten Präsenten auszuhändigen.

  • Besuch im Karnevalsmuseum

    Besuch im Karnevalsmuseum

    Baas Martin Meyer führte seine Jonges diesmal zum Karnevalsmuseum im Haus des Karnevals an der Zollstraße zu einer Führung durch das Museum. Dort ließen sich die Jonges Bilder, Orden und sonstiges Zubehör sowie verschiedene Kostüme zeigen und lernten woher der Name „Venetia“ stammt und dass Jürgen Rieck den Künstler der Mottowagen, Jacques Tilly, stets ermunterte, seine Aufbauten noch deutlicher zu gestalten. Besonders gefiel den Jonges der Raum, dessen Decke mit Hunderten Orden abgehangen wurde. Danach plauderte Baas Martin Meyer im Uerige über seine Bewerbung als Prinz Karneval und seine Regentschaft.

  • Annette Kanis und ihre Glücksorte in Düsseldorf

    Annette Kanis und ihre Glücksorte in Düsseldorf

    Die Journalisten und Buchautorin Annette Kanis berichtete beim Heimatabend am 9. September über ihre „Glücksorten in Düsseldorf“, zum Beispiel die Tribüne der Pferderennbahn oder die Killepitschstube Et Kabüffke. Nachdem sie sich kurz vorstellte, verlas sie Auszüge aus ihrem Buch und erläuterte die Hintergründe zum Buch. Die aufmerksam zuhörenden Jonges bewegten die Gastrednerin noch zu zwei Zugaben und verabschiedeten sie mit großem Applaus.

  • Information über dieInformation über die 39er-Denkmäler 39er-Denkmäler

    Information über dieInformation über die 39er-Denkmäler 39er-Denkmäler

    Die Diskussion um das sogenannte 39er-Denkmal am Reeser Platz beschäftigte die Jonges auf ihrem Heimatabend am 17. Juni 2019. Dazu berichtete Dr. Peter Henkel zur Geschichte des 39. Niederrheinischen Füsilierregiments sowie über die Diskussion um das vom Düsseldorfer Bildhauer Jupp Rübsam geschaffene Denkmal „Innere Festigkeit“, das von den Nationalsozialisten wegen dem Widerspruch zu deren Ideologie zerstört wurde und dessen Reste heute etwas versteckt neben der Tonhalle stehen, und über den 1939 eröffneten Bau am Reeser Platz. Die Derendorfer Jonges werden sich weiter am Prozess zur Umgestaltung des Platzes beteiligen.

  • Hochwassermarken in Düsseldorf

    Hochwassermarken in Düsseldorf

    Am 13. Mai 2019 berichtete Heribert Wolf über die Düsseldorfer Hochwassermarken. Er präsentierte dabei tolle und beeindruckende farbige und Schwarz-Weiß-Fotos von Hochwassern und Hochwassermarken sowie interessante Karten. Die regelmäßigen amtlichen Aufzeichnungen der Wasserstände begannen im Jahr 1819, seitdem lag der Höchststand bei 11,10 Meter am 2. Januar 1926. Besonders erwähnenswert ist auch eine Hochwasserlage aus dem 18. Jahrhundert. 1783 verursachte eine durch einen Vulkanausbruch der Laki-Krater in Island hervorgerufene Kältewelle und die darauf folgende Schneeschmelze verheerende Hochwasser in Nordeuropa.

  • Traditionelles Eierkippen in der Buscher Mühle

    Traditionelles Eierkippen in der Buscher Mühle

    Am 8. April 2019 fand der Heimatabend in der Buscher Mühle mit dem traditionellen Eierkippen statt. Mangels besonderer Tagesordnungspunkte war der offizielle Teil des Heimatabends schnell erledigt und Vizebaas Torsten Blunk bedankte sich bei Jürgen Hauswald für das gestiftete Fass Bier und bei Volker Schmitz für die Schenkung der Ostereier. Dann beendete er den Heimatabend und gab das Eierkippen frei. Die Jonges versorgten sich mit Schmalzbroten und bunten Eiern, die sie im kulinarischen Wettstreit gegeneinander schlugen.

  • Jonges besuchen neue Nachbarn

    Jonges besuchen neue Nachbarn

    Besichtigung der Firma L’Oréal im neuen Gebäude – Am 23. Oktober hatten die Derendorfer Jonges und ihre Damen die Gelegenheit, das neue Bürogebäude der Firma L’Oréal am Kopf der Roßstraße zu besichtigen. Astrid Hauser und Viola Sprick von L’Oréal informierten über die Geschichte der Firma und führten die Gäste durch das ergonomisch, nachhaltig und besonders kommunikationsfördernd gestaltete Gebäude.