Autor: Piet Keusen

  • Die Wahlergebnisse in Derendorf, Pempelfort und Golzheim

    Die Wahlergebnisse in Derendorf, Pempelfort und Golzheim

    Die Wahlergebnisse in Derendorf, Pempelfort und Golzheim

    Die Kommunalwahl am 13. September hat einige überraschende Ergebnisse geliefert. Wer Oberbürgermeister wird oder bleibt, das stand zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht fest. In der ersten Runde hatte Stephan Keller (CDU) mit 34,15 Prozent Amtsinhaber Thomas Geisel (SPD/26,27 %) in die Stichwahl am 27. September gezwungen. Keine Chance auf die Stichwahl hatten Stefan Engstfeld (Bündnis 90/Die Grünen) mit 17,38 Prozent und FDP-Kandidatin Marie-AgnesStrack-Zimmermann mit 12,52 Prozent.

    CDU bleibt stärkste Partei 

    Im Stadtrat bleibt die CDU stärkste Kraft mit 33,36 Prozent (2014:36,7). Die Grünen gewinnen deutlich dazu und sind mit 24,01 Prozent (2014: 13,08) auf Rang zwei. Die SPD dagegen verliert und landet mit 17,92 % (2014: 29,3) abgeschlagen auf dem dritten Platz. Die FDP verbessert sich von 7 auf 9,15 Prozent und die Linke verliert einen Prozentpunkt und hat nun 4,06 Prozent (2014: 5,2). Im Stadtrat sind insgesamt elf Parteien vertreten, das könnte die Koalitionsbildung erschweren.  Die CDU hat 30 Sitze, die Grünen 22, die SPD 16, die FDP 8, die Linke 4, die AFD 3, Volt 2, die Freien Wähler, Tierschutz hier! sowie die Klimaliste je einen Sitz.

    Die Ergebnisse der Wahlbezirke

    Interessant sind vor allem die Ergebnisse aus den Stadtteilen. Wahlbezirk 1 (Altstadt/Carlstadt/Stadtmitte/Pempelfort West) holte Josef Hinkel problemlos mit 36,65 Prozent für die CDU. OB-Kandidatin Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) landete dort nur auf Rang drei mit 14,64 Prozent.

    Wahlbezirk 2 (Pempelfort Südost) ging an Mirja Cordes von Bündis 90/Die Grünen, sie holte 29,91 Prozent. Die bisherige Bezirksbürgermeisterin Marina Spillner landete abgeschlagen auf Rang drei.

    Auch Wahlbezirk 3 (Pempelfort Nord) ist grün. Annette Klinke fuhr 30,24 Prozent ein. Dahinter landeten Andre Simon (CDU/28,99%) und Moira Obendorf (SPD/15,58%).

    Wahlbezirk 4, Derendorf Ost war hart umkämpft. Gerade einmal fünf Stimmen brachten hier die Entscheidung. Aletta Mansheim gewann für die CDU mit 26,25 Prozent hauchdünn vor dem Grünen Olaf Bursian (26,16%). Philipp Tacer (22%) holte zwar mehr als die SPD im Stadtdurchschnitt, das reichte aber auch nicht zum Sieg.

    Wahlbezirk 5 (Derrendorf West/Golzheim) ging an die CDU. Dort holte Rainer Kretschmann  33,42 Prozent und hatte damit deutlichen Vorsprung vor Jörk Cardeneo (Bündnis 90/Die Grünen) mit 26,9 Prozent und Markus Raub (SPD/17,24 %).

    Bezirksvertretung wird grün

    Wahrscheinlich wird es in der Bezirksvertretung 1 eine(n) neue(n) Bezirksbürgermeister(in) geben. Bisher war das Marina Spillner von der SPD. Doch die Partei hat in der BV 1 nur noch drei Sitze. Stärkste Fraktion dort sind jetzt die Grünen mit 6 Sitzen, die CDU hat 5 Sitze. Außerdem vertreten sind die FDP mit 2 Sitzen sowie Linke, AFD und Volt mit je einem Sitz.

    Foto: Stadt Düsseldor /David Young

     

  • Einladung zum Buscher-Mühlenfest am 31. August ab 11 Uhr

    Einladung zum Buscher-Mühlenfest am 31. August ab 11 Uhr

    Am Samstag, den 31. August, lädt der Heimatverein Derendorfer Jonges ab 11 Uhr zum großen Familien-und Nachbarschaftsfest an der Buscher Mühle ein. Neben der historischen Mühle an der Mulvanystraße 15 gibt es bis 19 Uhr Musik von DJ Werner und der Band „The Candidates“. Daneben bleibt jede Menge Zeit für Gespräche über das Leben im Viertel. Für die Kinder kommt das Spielmobil aus Flingern vorbei und bringt jede Menge Spielzeug, Geschicklichkeits- und Bewegungsspiele mit. Für Essen und Trinken haben die die Derendorfer Jonges ebenfalls gesorgt: Es gibt Kaffee und Kuchen, Steaks und Würstchen, Altbier und alkoholfreie Getränke. Das Buscher-Mühlenfest ist neben dem Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag die einzige Möglichkeit im Jahr, die letzte Mühle Düsseldorfs zu besichtigen. Dazu werden am Samstag Führungen durch das Gebäude angeboten. Bereits 1992 haben die Derendorfer Jonges das erste Buscher-Mühlenfest veranstaltet. Damals war der Anlass die Wiedereröffnung nach den großen Renovierungsarbeiten. „Diese Fest kam bei den Bürgern so gut an, dass wir seitdem regelmäßig am letzten Samstag im August unser Mühlenfest feiern“, sagt Martin Meyer, der Baas der Derendorfer Jonges. Der Heimatverein organisiert das Fest seitdem jährlich dank der Unterstützung von Sponsoren wie der Brauerei Schlösser und der Allianz-Agentur Martin Meyer sowie der Hilfe vieler ehrenamtlicher Helfer.

    Hintergrund zur Buscher Mühle

    Seit seiner Gründung ist der Erhalt der letzten Mühle Düsseldorfs ein Schwerpunkt in der Arbeit des Heimatvereins Derendorfer Jonges, obwohl sie nach heutgen Stadtgrenzen in Düsseltal und nicht in Derendorf liegt. Die Entstehung der Buscher Mühle wird im Anfang des 14. Jahrhunderts vermutet. Im Kriegsjahr 1944 wurde sie schwer beschädigt. Nach Renovierungsarbeiten gelang es 1992 Baas Andreas Dahmen mit der Stadt einen Vertrag auszuhandeln, der den Derendorfer Jonges die Mühle zu einem symbolischen Preis überließ. Für über 520.000,- DM veranlasste der Heimatverein eine erneute Renovierung und die Instandsetzung des Wasserrades. 

  • Jonges beim Derendorfer Schützenfest

    Jonges beim Derendorfer Schützenfest

    Nachdem beim Königsschießen des St. Sebastianus-Schützenvereins Derendorf 1655 e.V. am Sonntagabend die entscheidenden Schüsse gefallen waren, sammelten sich die Derendorfer Jonges im Festzelt und verteilten die vereinseigenen Laternen, um dann mit einem kleinen Fackelzug den neuen Regimentsschützenkönig Stefan Ost und die neue Jungschützenkönigin Jana Schmidt zu ehren.

    Im Gegensatz zu den Vorjahren waren die Derendorfer Jonges diesmal stark vertreten im Festzelt am Vogelsanger Weg. Schon am Freitagabend hatte Baas Martin Meyer als ehemaliger Prinz Karneval den Fassanstich übernommen.

  • Neujahrs-Gruß von Baas Martin Meyer

    Neujahrs-Gruß von Baas Martin Meyer

    Liebe Jonges, liebe Leser,

    ich wünsche euch im Namen der Derendorfer Jonges ein frohes, neues Jahr. Ich hoffe, Ihr habt die Weihnachtszeit genutzt, um euch vom Stress des Alltags zu erholen und, dass Ihr 2019 eure Ziele erreicht und vor allem gesund bleibt.

    Hinter uns liegt ein gutes Jahr für den Heimatverein Derendorfer Jonges. Alle unsere Veranstaltungen wie das Buscher-Mühlen-Fest, der Mühlentag, der Bunte Nachmittag 55+ sowie der Martinszug durch Derendorf waren sehr gut besucht und haben so dazu beigetragen, dass wir auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurden. Ebenso sind wir als Derendorfer Jonges beim Pfingstfest der Gemeinde Heilige-Dreifaltigkeit und beim Budenfest des Kinderhilfezentrums helfend in Erscheinung getreten. Dafür allen Ehrenamtlichen einen großen Dank, vor allem Geschäftsführer Karl-Heinz Gatzen, Vizebaas Thorsten Blunk und allen anderen Vorstandsmitgliedern der Derendorfer Jonges!

    12 Heimatabende liegen hinter uns und leider hat die Beteiligung in diesem Jahr etwas nachgelassen. Ich würde mir wünschen, dass unsere Veranstaltungen 2019 wieder besser besucht werden. Eine Beteiligung wie beim Dezember-Heimatabend, als der Nikolaus, Geschenke dabei hatte, wäre schön. Zum Beispiel im Januar, wenn ich nicht nur als Baas dabei sein darf sondern auch offiziell in meiner Funktion als Prinz Karneval.

    Für 2019 wünsche ich mir, dass unsere Buscher Mühle weiter so gut in Schuss bleibt, wie bisher und keine großen Reparaturen anfallen. Unsere Vereinskasse ist nach einigen Anschaffungen und Reparaturmaßnahmen an der Mühle in den vergangenen Jahren nicht mehr so prall gefüllt. Vielleicht findet sich auf diesem Wege ja ein neuer Unterstützer, der uns dabei hilft, das denkmalgeschützte Gebäude aus dem 14. Jahrhundert weiter zu erhalten.

    Ich wünsche allen einen guten Start ins Jahr, in die Karnevalszeit und auch unserer Fortuna einen guten Start in die Rückrunde, damit der Klassenerhalt wirklich geschafft werden kann.

    Euer Baas

    Martin Meyer

  • Martinszug 2018

    Martinszug 2018

    Am vergangenen Freitag wurde unser Sankt Martin von über 2000 Kinder und Eltern mit ihren Laternen auf den Weg durch Derendorf begleitet. von der Ottweilerstraße aus zogen die Teilnehmer über die Collenbachstraße und trafen sich abschließend zur Mantelteilung und dem großen Martinsfeuer auf dem Frankenplatz. Mit dabei waren die KGS Essener Straße, die Thomaschule, die Justus-von-Liebig-Realschule, der Kreuzkindergarten und der Kindergarten Kanonierstraße. Sie alle verfolgen dann die Mantelteilung. Bei unserem Zug wird der Martin dabei traditionell von zwei Personen dargestellt, erst als Soldat, dann als Bischof.

    Wir danken unserem Vorstandsmitglied Christian Feies für die Organisation, allen ehrenamtlichen Helfern für die Unterstützung, René Schmidt fürs Entzünden des großen Martinsfeuers und vor allem unseren Sponsoren, ohne die der Zug nicht hätte durchgeführt werden können: Der Bezirksvertretung 1, den Stadtwerke Düsseldorf und Fensterbauer Nick Eulenberg.