Heimatabend im Juni

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Solche Heimatabend sind dem Vorstand der Derendorfer Jonges die liebsten. Keine Totenehrung, dafür die Aufnahme von fünf neuen Mitgliedern. Anschließend hat Referentin und Bezirksbürgermeisterin Annette Kinke interessantes as dem Stadtteil berichtet und sich danach eine heiße Diksussion um Mieten, Verkehr, Oper und die neue Flüchtlingsunterkunft entwickelt.

Vor 35 Jonges begann der Heimatabend mit den Vereinsregularien und der größten Neuaufnahme seit vielen Jahren. Gleich fünf neue Mitglieder erhielten ihren Ausweis, die Stzung sowie die Jonges-Nadel: Anna Gleisberg, Ulrike Hora, Jürgen Keusen, Sebastian Keusen und Alexander Wickert. Sie alle wurden traditionell mit dem Jongeslied und dreimal Schlag Rad begrüßt.

Anschließend zog Piet Keusen eine positive Bilanz der vergangenen Veranstaltungen. Viele Besucher beim Mühlenfest haben wieder die tollen Führungen von Manfred Hebenstreit besucht und einen Eindruck davon bekommen, warum wir so an unserer Mühle hängen. Beim Pfingstfest klappte die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und den Jonges wieder fantastisch, auch wenn diesmal das Wetter nicht ganz wie geplant mitgespielt hatte.

Am Samstag vor dem Heimatabend hatte das Jonges-Schießen am Vogelsanger Weg stattgefunden und mit Vizebaas Christian Feies einen neuen König gefunden. Der Baas bedankte sich für eine tolle Organisation des Schießens.

Anschließend traf unsere Referentin Annette Klinke ein. Drei Monate vor der Kommunalwahl stellte die Bezirksbürgermeisterin eine Bilanz der Arbeit der Bezirksvertretung 1 vor. Darin ging es um alles, was die BV 2024 auf den Weg gebracht hat oder finanziert. Vom Wasserspender bis zur Unterstützung für den Derendorfer Martinszug war alles dabei. Natürlich stand auch die Oper auf dem Programm und die war gleich der erste Ausgangspukt für große Diskussionen. Das Milliardenprojekt ist auch bei den Derendorfer Jonges nicht ganz unumstritten. Annette Klinke brachte uns auf den Stand und berichtete vom Architekturwettbewerb. Auch bei der Kapelle der Ulmer Höhe ging es um Architektur. Das Bauwerk sollte von vielen Jahren schon als Gemeinschaftsraum genutzt werden. Weil dem Investor das Geld ausging, liegt die Kapelle aber immer noch brach. Auch hier gibt es keinen neuen Stand.

Es entwickelte sich eine angeregte Diskussion. Vor allem ging es um die hohen Mieten im Viertel. Das Beispiel von 30 Euro je Quadratmeter in Golzheim, das zuletzt in der Presse bekannt wurde, hat viele verärgert. Argumente wurde ausgetauscht, aber man war sich schnell einig, dass man das Problem an diesem Abend nicht lösen werde. Gleiches galt für die Verkehrspolitik in Düsseldorf. Mobilitätsstationen standen bei dieser Diskussion im Mittelpunkt. Einerseits seien sie ein interessantes Angebot, andererseits schluckt ihr Bau Parkplätze, was vor allem Autofahrern übel aufstößt.

Auch hier hörte sich Annette Klinke die Argumente an, hat als Bezirksbürgermeisterin aber wenig Einfluss auf die Thematik. Das Thema werden wir auch noch einmal mit unserem Verkehrsdezernenten Jochen Kral diskutieren, Er hat sein Kommen zu einem der nächsten Heimatabende angekündigt. Nach anderthalbstündiger Diskussion endete der Heimatabend im Juni. Weiter diskutiert wurde im Brauhaus an Dreieck dann im kleinaen Kreis trotzdem noch etwas länger.

Der nächste Heimatabend findet am 10. Juli in der Buscher Mühle statt. Im Mittelpunkt steht der Austausch mit den Derendorfer Schützen.