• Michael Mertens berichtet über Polo-Hemden

    Dass ein vermeintlich trockenes Thema auch unterhaltsam sein kann, demonstrierte Michael Mertens auf dem Oktober-Heimatabend. Unser Mitglied und Inhaber von Mertens Männersachen informierte über das „sportliche Schlupfhemd“, das Polo Shirt. Mit Bildern unterlegt erklärte er den Jonges die verschiedenen Stoffarten, Herstellung, Geschichte und Produktion des Polos.

  • Tag des offenen Denkmals

    Am Sonntag, den 10. September 2017, fand zum 25. Mal der „Tag des offenen Denkmals“ statt.

    Viele historischen Stätten und Bauten, die sonst nicht, oder nur teilweise, zugänglich sind, hatten ihre Türen geöffnet, darunter auch zum ersten Mal die Werbe-Agentur Grey, hier in Derendorf, am Platz der Ideen 1, an der Roß-Straße gelegen. Das bundesweite Schwerpunktmotto lautete diesmal: „Macht und Pracht“.

    Grey hatte ihre „Ideenbotschaft“ in der unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Wilhelminischen Ulanenkaserne hervorragend restauriert unter dem Gesichtspunkt städtebaulicher Sanierungsmaßnahmen, bei der historische Bausubstanz so umgestaltet wird, dass eine zeitgemäße Nutzung erfolgen kann. Denkmalpflegerische Gesichtspunkte sind dabei von entscheidender Bedeutung. Das charakteristische Erscheinungsbild der historischen Bauwerke bzw. des Milieus muss erhalten bleiben.

    Das „Mannschaftsgebäude“ (heute „Ideenbotschaft“) wurde um einen Anbau (Rucksack) erweitert und aufgestockt. All dies konnte am Sonntag unter fachmännischer Führung von drei Grey-Mitarbeitern bestaunt werden. Diese Möglichkeit nutzten ca. 180-200 interessierte Mitbürger.

    Grey hatte uns, die Derendorfer Jonges, eingeladen zum „Mitwirken“, um die geschichtliche Aufarbeitung aus Sicht des Heimatvereins dazustellen und uns natürlich selbst auch.

  • Buscher Mühlenfest 2017

    Auch im 25. Jahr wurde unser jährliches Familienfest an der Buscher Mühle gut besucht. DJ Werner und die Rockband „The Candidates“ sorgten für tolle Stimmung bei herrlichem Wetter.

    Das nächste Buscher Mühlenfest findet statt am: 25. August 2018

  • Voller Bewunderung  stehen Dr. Cornelia Weyer, Dipl. Restaurator Jürgen Bandsom und Kulturdezernent Hans-Georg Lohe (vl), vor dem  etwa 14 Meter breiten und etwa fünf Meter hohen Marstallgiebel, der einst den Pferdestall des kurfürstlichen Hofes neben Schloss Jägerhof zierte.

    Dem  Heimatverein Derendorfer Jonges wurde nach jahrelangen Bemühungen um die Rettung des barocken Kunstwerkes ein Wunsch erfüllt. Heute war nun der Tag gekommen, an dem die Jonges sich von der Fertigstellung der Restaurierung überzeugen konnten.

    Gabriel de Grupello hatte den Giebel geschnitzt, der unter anderem Jagdszenen und Symbole zeigt. Der Giebel war an der Orangerie neben Schloss Jägerhof angebracht und bei einem Bombenangriff 1943 teilweise zerstört worden. Die einzelnen Teile landeten schließlich in einem Keller von Schloss Benrath und wurden von Architekturprofessor Klaus Pfeffer dort entdeckt – mit vielen Feuchtigkeitsschäden.

    Zusammen mit den Derendorfer Jonges erreichte Pfeffer, dass die Stadt den Giebel sanierte. Die Einzelteile des hölzernen Giebels wurden im Restaurierungszentrum der Stadt mit Stickstoff begast, um Holzinsekten abzutöten. Danach wurden die Einzelteile wieder zusammengesetzt. So stellten die Fachleute fest, dass der Giebel restauriert werden kann.

    Jetzt wird ein Standort gesucht. Im Gespräch sind mehrere, darunter auch die Fläche neben Schloss Jägerhof, auf der einst der Marstall Jan Wellems stand.

  • Jahresempfang der Derendorfer Jonges

    Ein Jahresempfang muss nicht zwangsläufig im Januar stattfinden. Die Derendorfer Jonges laden zu diesem Treffen seit vielen Jahren immer im Mai ein. Der Mai ist schließlich der Gründungsmonat des Heimatvereins. So kamen am 11.5. zahlreiche Gäste in die Buscher Mühle, Vertreter der Politik, Kirche, Schützen, Brauchtum und befreundete Vereine. Baas Martin Meyer informierte in einer kurzen Begrüßung über die Aktivitäten und dankte allen Unterstützern des Vereins. Höhepunkt des Abends war der fast 60 minütige Auftritt von Jürgen Hilger-Höltgen. In Reimen oder mit Gesang schwadronierte er mit Charme und Witz über alles, jedes und jeden, über Alltägliches, Politik und Tagesaktuelles – so wie man es von ihm aus dem Karneval gewohnt ist – und dennoch mit einer ganz neuen, eigenen Figur. (Foto: PetCa)

  • Heimatabend 8. Mai 2017

    Beim Heimatabend am 8. Mai hatten die Derendorfer Jonges Dieter Ziob als Referenten zu Gast. Im gut gefüllten Saal im Hirschchen hielt er einen Vortrag mit dem Titel: „Ein Düsseldorfer Jong im Himmel“. Gemeint war der Gefängnispfarrer Friedrich Eduard Gerst (1805-1867) der als das Altstadtoriginal Pastor Jääsch in die Geschichte einging. Dieter Ziob war Gründungsmitglied und Tischbaas der Tischgemeinschaft „Pastor Jääsch“ bei den Düsseldorfer Jonges. Folgerichtig konnte er das Leben des Spetzbowepastors mit Herzblut vortragen. (Foto: PetCa)

  • Beisetzung Manfred Klösters

    Die Trauerfeier für unseren verstorbenen Vizebaas Manfred Klösters ist am Mittwoch, den 10. Mai um 10.00 Uhr in der Kapelle des Nordfriedhofs mit anschließender Urnenbeisetzung.

  • Jongeskönig 2017

    Am Samstag, den 8. April schossen wir auf dem Derendorfer Schützenplatz unseren neuen Jongeskönig aus. Wahrscheinlich wegen der Osterferien war das Schießen in diesem Jahr leider nicht so gut besucht. Doch die anwesenden Jonges und ihre Gäste hatten bei schönem Wetter viel Spaß. Um 17.35 Uhr holte Ingo Janowski die Platte herunter und wurde Jongeskönig 2017. Die Pfänder schossen:  Paul Lohman (Klotz), Karl-Heinz Gatzen (Kopf), Jürgen Hauswald (rechter Flügel), Andreas Keutmann ( linker Flügel) und Peter Battel (Schwanz). Gästekönigin wurde Heidi Knotz.

  • Information zur Trauerfeier für Manfred Klösters

    Sehr geehrte Leserinnen und Leser unserer Derendorfer Jongesseite.

    In den letzten Tagen sind wir immer wieder nach einer möglichen Trauerfeier für unseren verstorbenen Vizebaas Manfred Klösters gefragt worden. Da er über keine nahen Verwandten verfügte, warten wir auf die Information des Amtsgerichtes, wann die Beerdigung stattfinden kann. Manfred Klösters hatte verfügt, dass er eine anonyme Urnenbestattung wünscht.

    Wir planen nach Rücksprache mit Pastor Doelle einen Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche.
    Wir werden rechtzeitig informieren.

    Der Vorstand

    (Foto: Herz Jesu Kirche – © Kath. Kirchengemeinde Heilige Dreifaltigkeit)

  • Nachruf Manfred Klösters

    Mit großer Trauer und tiefem Schmerz teilen wir den plötzlichen Tod unseres langjährigen Heimatfreundes und persönlichem Freund Manfred „Manni“ Klösters mit.

    Nachdem er sich von einer schweren Erkrankung wieder erholt hatte und wir ihn am letzten Heimatabend mit besten Wünschen in eine Reha-Maßnahme verabschiedet hatten, traf uns die Nachricht seines plötzlichen Todes sehr. Eine schwere Lungenentzündung schwächte ihn so sehr, dass seine Abwehrkräfte versagten. Er verstarb am 4. März im Krankenhaus

    Manfred Klösters, geboren am 5. Januar 1945, trat im August 1969 den Derendorfer Jonges als Mitglied bei. Wohnhaft auf der Saarbrückerstraße war er immer in Derendorf, Golzheim und Pempelfort als echter Derendorfer Jong unterwegs. Sein persönlicher Einsatz für seinen Stadtteil und die Derendorfer Jonges war immer beispielhaft.

    Schon während seiner beruflichen Laufbahn als Schriftsetzer in einer Druckerei meldete er sich 1981 für die Vorstandsarbeit zunächst als Beisitzer, bevor er von 1989 bis zum Jahr 2000 den Posten des 2. Schatzmeisters bekleidete. Unsere Vereinszeitschrift der „Derendorfer“ lag ihm sehr am Herzen. Im Jahr 2000 wurde er dann unser Chefredakteur, der mit viel Umsicht und fachlicher Kompetenz den „Derendorfer“ bis heute begleitete. Er war das Gesicht des „Derendorfer“ – immer in den Stadteilen des Einzugsgebietes unterwegs und bei allen Organisationen und in der Politik als zuverlässiger und weltoffener Mensch bekannt. 

    2006 wurde er einstimmig als Vizebaas gewählt. Er vertrat in den letzten 11 Jahren mit großer Zuverlässigkeit die Baase Charly Meyer und Martin Meyer bei diversen Terminen. Auch im Innenverhältnis war Manfred Klösters ein Mensch mit einer hohen emotionalen Akzeptanz – wir alle mochten ihn sehr – seine menschliche Art und seine Umgangsformen. Er drängte nie in die Öffentlichkeit und machte nie ein Aufheben über seine viele Arbeit für die Derendorfer Jonges.

    Der große Martins-Umzug in Derendorf lag organisatorisch über 20 Jahre Jahre in seinen Händen. Auch hier galt, dass Manfred Klösters der Ansprechpartner für alle Beteiligten war – er hatte alles im Griff – die Kinder, die Schulen, die Polizei und die Ämter, natürlich auch den St. Martin, die Ritter und die Bettler. Weitsichtig plante er schon den Übergang an die jüngere Generation und übergab sein „Martinsamt“ an unser Vorstandsmitglied Christian Feies.

    Die Stadt Düsseldorf verlieh ihm in Würdigung seiner besonderen ehrenamtlichen Verdienste im Dezember 2014 im Rathaus den Martinstaler. Er hatte sich sehr darüber mit uns gefreut und durfte auch stolz darauf sein.

    Manfred Klösters hat auch während seiner Erkrankung immer an seine Derendorfer Jonges gedacht, Termine vereinbart und die Redaktion des „Derendorfer“ begleitet. Für ihn war es nicht nur Ehrenamt, für ihn waren die Derendorfer Jonges Familie und Heimat zugleich.

    „Manni“ Manfred Klösters hinterlässt ein besonderes Erbe. Dieses Erbe werden wir ehren. Die, die ihn kannten werden immer an ihn denken, an einen Menschen, der in seiner warmherzigen und offenen Art überall gerne gesehen wurde. Er wird in unseren Gedanken weiterleben.

    „Manni“ wir vermissen Dich sehr.

    Derendorfer Jonges