Autor: Alexander Stehr

  • Spendenübergabe Marstallgiebel

    Spendenübergabe Marstallgiebel

    Derendorfer Jonges überreichen EUR 15.000,00 für Marstallgiebel

    Die Marstallgiebel sind einzigartige barocke Holzschnitzereien, die über zwei Jahrhunderte das Jagdzeughaus, den späteren Marstall bzw. die Orangerie, von Schloss Jägerhof schmückten. Die qualitativ absolut hochwertigen Reliefs von Jagdmotiven entstanden um 1713 in der Werkstatt des Hofbildhauers Gabriel de Grupello, welcher auch das Jan-Wellem-Reiterstandbild auf dem Rathausplatz schuf.

    Die Giebel sind von großer kunsthistorischer Bedeutung, da sie wichtige Zeugnisse der Hofkunst unter Kurfürst Johann Wilhelm II (1658 bis 1716) darstellen.

    Bei einem Fliegerangriff am 11.06.1943 wurden die Gebäude zerstört. Ein Giebel konnte komplett gerettet werden; ein zweiter (Neben-)Giebel leider nur teilweise. Seitdem lagerten die Kunstwerke absolut unsachgemäß in verschiedenen Kellern, zuletzt in Schloss Benrath. Sie gerieten in Vergessenheit und verfielen zusehends.

    2006 wurden sie von Architekturprofessor Dr. Klaus Pfeffer wiederentdeckt, welcher den erbärmlichen Zustand der Meisterwerke ins allgemeine Bewusstsein brachte. Zum Jan-Wellem-Jahr 2008 (350. Geburtstag) verfasste Prof. Dr. Pfeffer einen Aufruf zur Rettung der Marstallgiebel. Die Derendorfer Jonges, in deren Vereinsgebiet die Giebel einst standen, unterstützen die Bemühungen zum Erhalt und zur Restaurierung der Kunstwerke von Beginn an. Aufgrund wiederholter Apelle wurden die Giebel vom Schädlingsbefall befreit und sachgerecht gelagert. Die Restauration der Giebel hat im Juni 2014 begonnen.

    Bei zahlreichen Aktionen in den vergangenen Jahren haben die Derendorfer Jonges zusammen mit der Familie Pfeffer Spenden gesammelt und den aktuellen Stand in Höhe von EUR 15.000,00 im Jan-Wellem-Saal des Rathauses am 10.11.2014 an Oberbürgermeister Thomas Geisel übergeben.

    Foto v.l.n.r: Diplomrestaurator Jürgen Bandsom, Baas Martin Meyer, Oberbürgermeister Thomas Geisel, Architekturprofessor Dr. Klaus Pfeffer

  • Martinszug 2014

    Martinszug 2014

    Der diesjährige Martinszug startete pünktlich um 17 Uhr. Begleitet von 5 Kapellen zogen die vielen Kinder von den umliegenden Schulen und Kindergärten mitsamt ihrer Eltern durch Derendorf in Richtung Frankenplatz. Angeführt wurde der Zug vom Bettler, der heilige Martin und sein Begleiter ritten in der Zugmitte.

    Nach der Begrüßung durch Vizebaas Manfred Klösters und Pastor Heribert Dölle auf dem Frankenplatz fand dort die Mantelteilung am großen Feuer statt. Dort leuchteten nicht nur die ganzen selbstgebastelten Laternen: gespannt sahen Klein und Groß dem Ereignis zu und feierten St. Martin für seine warmherzige Tat mit großem Applaus.

    Die Veranstaltung endete gegen 18:00 Uhr und war ein voller Erfolg; unzählige fröhliche Kinder und Eltern haben wieder für einen wunderbaren Martinszug gesorgt! Dafür bedanken wir Derendorfer Jonges uns ganz herzlich!

    Unser Dank gilt selbstverständlich auch den ganzen helfenden Händen bei Auf- und Abbau, den Zugbegleitern, Ordnern, sowie natürlich auch der Polizei, dem DRK und der Rheinbahn!

    Wir freuen uns auf einen tollen Martinszug im kommenden Jahr!

  • Zu Gast beim Marstallgiebel

    Zu Gast beim Marstallgiebel

    Herr Prof. Dr. Klaus Pfeffer und Diplomrestaurator Jürgen Bandsom hatten uns Jonges eingeladen, den aktuellen Stand der Restaurationsarbeiten am Marstallgiebel zu besichtigen.

    In mühseliger Handarbeit wird das prächtige Holzkunstwerk, welches einst das Jagdzeughaus am Schloß Jägerhof zierte, aktuell von den Lackierungen und Beschichtungen befreit, die es im Laufe der Jahre über sich hat ergehen lassen müssen. In einer Halle an der Erkrather Straße wird das Kunstwerk nun seit Juni diesen Jahres restauriert. Der Zeitplan sieht vor, die Arbeiten bis Mitte 2016 fertigzustellen.

    Herr Prof. Dr. Pfeffer nutzte die Gelgenheit, noch einmal den aktuellen Stand der Planung und Arbeiten darzulegen und die beiden Diplomrestauratoren Jürgen Bandsom und Daniel Ferber standen den Jonges Rede und Antwort. Viele Fragen wurden gestellt und alle ausführlich beantwortet.

  • Buscher Mühlenfest 2014

    Buscher Mühlenfest 2014

    Es war genau 19 Uhr als die letzten Töne der Swinging Funfares verklungen waren und sie gerade ihre Instrumente eingepackt hatten, da setzte ein heftiges Gewitter ein.

    Bis dahin hatten mehrere hundert Gäste einen tollen Nachmittag verlebt. Beim Sommerfest der Derendorfer Jonges an der Buscher Mühle herrschte beste Stimmung.

    Nach den „Düsseldorfer Originalen“ unterhielten die „Fischgesichter“ und „Der letzte Schrei“ die Besucher mit ihrer fetzigen Rock- und Schlagermusik.

    Da wurde getanzt und mitgesungen.  Kaffee und Kuchen, Erbsensuppe, Grillfleisch und der berühmte Kartoffelsalat von Brigitte wurden gern mit Freunden und Nachbarn in der idyllischen Atmosphäre im Park an der Mulvanystraße verzehrt. 

  • Jonges zu Gast im Jugendhaus Düsseldorf

    Jonges zu Gast im Jugendhaus Düsseldorf

    Pünktlich um 19:30 Uhr ergriff unser Vorstandsmitglied Michael Riemer das Wort und begrüßte die rund 20 Jonges zum Außentermin im Jugendhaus Düsseldorf am Carl-Mosterts-Platz. Einleitend bedankte er sich bei Frau Maria Wego, für die Möglichkeit, uns über die Arbeit und Geschichte des Jugendhauses informieren zu können.

    Nach einem Willkommen auch von Frau Wegos Seite und einer kurzen Führung durch das Treppenhaus fingen wir in einem der Konferenzräume mit dem offiziellen Teil des Heimatabends an.

    Baas Martin Meyer begrüßte die Jonges sowie unser Ehrenmitglied Franz-Josef Vopel. Um unserer verstorbenen Mitglieder Jürgen Rudorf und Arnold Wechsel (Ehrenmitglied) zu gedenken, bat Martin Meyer die Jonges zu einer Schweigeminute aufzustehen.

    Nach einstimmiger Genehmigung der Protokolle aus Mai und Juli (der Juni-Heimatabend war aufgrund des ersten WM-Gruppenspiels Deutschlands ausgefallen) verlas Karl-Heinz Gatzen die Post: Ulrich Brzosa bedankte sich für die Zurverfügungstellung von „der derendorfer“-Heften und übersandte dem Verein eine Chronologie des Marienhospitals.

    Neuaufnahmen gab es an diesem Heimatabend nicht.

    Als nächstes wies Martin Meyer auf unser Mühlenfest am 30.08. hin; die Helferfete – für alle, die fleißig mit anpacken und wieder für ein wunderbares Fest sorgen – findet am Mittwoch, den 27.08., ab 19:00 Uhr in der Mühle statt. Außerdem konnten schon die Plakate zur Verteilung mitgenommen werden.

    Die nächsten Termine sind neben dem Mühlenfest der kommende Heimatabend am 08.09. in unserem Vereinslokal *hirschchen (Thema „Der Düsseldorfer Wanderweg“) sowie das Oktoberfest am 15.10. ab 19:00 Uhr in der Buscher Mühle; Karten hierfür können über die Geschäftsstelle bei Karl-Heinz Gatzen erworben werden.

     

    Eingangs fiel der Zwischenruf: „Frau Wego ist ein wandelndes Buch!“ – diese Aussage hat sie den Jonges mit ihrem äußerst interessanten Vortrag eindrucksvoll bewiesen.

    Um etwa 20:00 Uhr übergab Baas Martin Meyer das Wort an Maria Wego, die direkt mit der Gründung des Hauses im Jahr 1908 begann: am Stiftsplatz in der Düsseldorfer Altstadt wird das heutige Jugendhaus als Verbandszentrale des Katholischen Jungmännerverbands Deutschlands von Carl Mosterts, dem ersten hauptamtlichen Jugendseelsorger in Deutschland, gegründet; damals war es ein einzelnes, mit Gartenmöbeln ausgestattetes, Büro. Schnell wuchs der Verband um beispielsweise Zeitschriftenredaktionen, Mitgliederverwaltung, Materialausgabe, Versandhandel und vieles mehr und so ergab es sich, dass die bis dahin genutzten Räumlichkeiten 1916 endgültig aus allen Nähten zu platzen drohten, sodass ins Achenbach-Haus an der Schadowstraße umgezogen wurde; dort wo heute Primark seine Waren zum Kauf anbietet. Doch auch hier war Platz quasi schon von Anfang an Mangelware, sodass 1924 in das Mulvanyschlösschen auf dem heutigen Grundstück an der Derendorfer Straße (dem heutigen Carl-Mosterts-Platz) umgezogen wird. Zu dieser Zeit steht das Jugendhaus unter der Führung von Generalpräses Ludwig Wolker. Wolker war u.a. Mitbegründer des Deutschen Sportbundes sowie Mitglied im Nationalen Olympischen Komitee.

    Im Februar 1939 wird der Katholische Jungmännerverband vom NS-Regime verboten und das Jugendhaus geschlossen. Das Gebäude geht in den Besitz der NSDAP über und wird bei einem Bombenangriff der Alliierten 1944 komplett zerstört. Das Grundstück wird dem nach dem Krieg wieder gegründeten Jugendhaus Düsseldorf erst 1952 zurückgegeben.

    Zwei Jahre später findet 1954 an Mariä Lichtmess die Einweihung des neuen Gebäudes durch den damaligen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und Kölner Erzbischofs Josef Kardinal Frings statt. Architekt des Neubaus war Bernhard Pfau, der unter anderem auch das Düsseldorfer Schauspielhaus geplant hat. 1992 wird das Jugendhaus Düsseldorf als Beispiel für die Bürohaus-Architektur der 1950er-Jahre unter Denkmalschutz gestellt. Die letzte Sanierung des Gebäudes fand 2001 statt. Ursprünglich waren die Glasfronten vergittert; diese Gitter wurden dank der verbesserten Materialeigenschaften des heute verbauten Glases mittlerweile entfernt. Eine weitere bauliche Maßnahme ist ein von außen nicht sichtbar eingezogenes Stahlkorsett, welches dafür sorgt, dass die Lichtbänder aus Glasbausteinen (Front zur Ludwig-Wolker-Straße) ohne Zwischenstreben gehalten werden.

    2008 wurde das 100-jährige Bestehen des Jugendhauses Düsseldorf mit einem großen Festakt gefeiert.

    Heute arbeiten rund 115 Mitarbeiter im Jugendhaus und kümmern sich um überdiözesane Aufgaben für die Katholische Jugend in ganz Deutschland. So wurde beispielsweise die buchhalterische Seite des Weltjugendtags 2005 hier in Düsseldorf abgewickelt.

    Im Namen der Jonges bedankte sich Martin Meyer bei Frau Wego für die Einladung und den Vortrag und überreichte ihr zum Abschluss des Abends den Radschläger der Derendorfer Jonges.

  • Buscher Mühlenfest 2014

    Buscher Mühlenfest 2014

    Wir laden ein zum Buscher Mühlenfest 2014:

    Los geht es am Samstag, den 30.08.2014 um 11 Uhr an der Buscher Mühle.

    Ab 12 Uhr ist für Programm gesorgt: Düsseldorfer Originale, Fischgesichter, Der letze Schrei und die Swinging Funfares werden für Stimmung und gute Laune sorgen. 

    Für den Nachwuchs steht das Spiele Mobil aus Flingern bereit und für das leibliche Wohl aller Gäste wird natürlich auch bestens gesorgt: Kaffe und Kuchen, Steak und Würstchen frisch vom Grill, Salate, Reibekuchen sowie alkoholfreie Getränke und lecker-kühles Schlösser Alt vom Fass machen den Tag bei bestimmt gutem Wetter zu einer runden Sache!

    Wir freuen uns auf Sie!

  • Juli-Heimatabend

    Juli-Heimatabend

    Bei unserem diesjährigen, traditionellen Heimatabend mit dem Derendorfer Schützenvorstand in der Buscher Mühle war viel politische Prominenz anwesend: (v.l.n.r.) Sabine Schmidt, Philipp Tacer, Marcus Weske, Dieter Arensmann, Baas Martin Meyer, Thomas Geisel, André Simon sowie Vizebaas Manfred Klösters.

    Natürlich durfte auch die Chorgemeinschaft Düsseldorf-Nord unter der Leitung von Peter Zinnen nicht fehlen.

    Wir bedanken uns bei allen Gästen für einen wunderbaren Abend!

  • Ehrung der Derendorfer Schützenmajestäten

    Ehrung der Derendorfer Schützenmajestäten

    Traditionsgemäß waren die Jonges auch in diesem Jahr wieder zu Ehren der Derendorfer Schützenmajestäten im Festzelt auf dem Schützenplatz am Vogelsanger Weg vertreten.

  • Deutscher Mühlentag 2014 wieder ein voller Erfolg!

    Deutscher Mühlentag 2014 wieder ein voller Erfolg!

    Zum diesjährigen Mühlentag durften die Derendorfer Jonges wieder viele Gäste in der Mühle empfangen.

    Bei guter Verpflegung und bestem Wetter konnte Vorstandsmitglied Manfred Hebenstreit alle Fragen rund um die Buscher Mühle beantworten.

  • Jahresempfang 2014

    Jahresempfang 2014

    Auch in diesem Jahr haben die Derendorfer Jonges wieder einen Jahresempfang veranstaltet. Viele Gäste sind der Einladung gefolgt und haben den Abend wieder einmal zu etwas besonderem gemacht.

    Frau Marianne Kock von der Brauerei Schlösser wurde von Baas Martin Meyer im Namen der Jonges zum Ehrenmitglied des Heimatvereins ernannt. Brauchtumsvereine lagen und liegen ihr sehr am Herzen und so bedanken wir uns auch an dieser Stelle noch einmal recht herzlich für die tatkräftige Unterstützung und Hingabe, die sie uns Derendorfer Jonges jederzeit entgegengebracht hat!