Kategorie: DJ News

  • Ein rundum gelungenes Familienfest

    Ein rundum gelungenes Familienfest

    Das war mal ein Jubiläum nach Maß! Das Familienfest am 27. August rund um die Buscher Mühle hatte jede Menge zu bieten. Live-Musik, gute Gespräche, viele Wiedersehen nach der Corona-Pause, Kaffe, Kuchen, Uerige, eine Zaubershow, Führungen durch die alte Mühle, Sonne und vor allem Spaß. Mehr als 400 Frauen, Männer und Kinder waren der Einladung der Derendorfer Jonges zur Mulvanystraße gefolgt und erlebten dort einen unterhaltsamen Nachmittag.

    Das musikalische Rahmenprogramm war etwas üppiger als in den letzten 30 Jahren: Enkelson, Kokolores und die Swinging Funfares sorgten aber mit ihren Auftritt für mächtig Stimmung und Spaß. Auch DJ Werner, der seit Jahren beim Mühlenfest auflegt, war wie immer it Herzblut bei der Sache.

    In der Mühle hatte Ehrenvorstand Ernst Dominik die Austellung zur Geschichte der Mühle aufgebaut und führte viele interessierte Gäste duch das Bauwerk, dessen Anfang des 14. Jahrhunderts vermutet wird. Schließlich ist das Familienfest nur eine von zwei Gelegenheiten im Jahr, in denen die Buscher Mühle besichtigt werden kann. Übrigens war auch die Renovierung der Mühle und die Wiedereröffnung im Jahr 1992 der Grund für das erste Familienfest.

    Und wie damals hat der Verein in Eigenregie alles auf die Beine gestellt. Mit tatkrüftiger Unterstützung der Frauen, die sich zum Beispiel um die Kuchentheke und den Waffelverkauf gekümmert haben. Ohne sie, könnten die Derendorfer Jonges ein solches Fest nicht auf die Beine stellen.

    Das Familienfest hat gezeigt, dass die Derendorfer Jonges auch nach Corona ein sehr lebendiger Verein sind. Vielen Dank. Wir sehen uns im nächsten Jahr am 26. August beim nächsten Familienfest an der Buscher Mühle.

  • Heimatabend mit den Schützen

    Heimatabend mit den Schützen

    Nach zwei Jahren Corona-Pause fand am ersten Juli-Wochenende wieder das Derendorfer Schützenfest statt. Mit viel Liebe und Anstrengung hatten der St. Sebastianus Schützenverein 1655 e.V. den Platz am Vogelsanger Weg beplant und mit einem großen Autoscooter, einem Festzelt und vielen kleinen Buden gefüllt. Die Kirmes war zwar ein wenig kleiner als vor Corona, doch das störte die Bescucher nicht. Auch kurzfristige Absagen wurden von den Schützen um Dirk Schurse ideenreich gemeistert. Coronabedingt fiel eine Band aus, also besorgten die Schützen kurzfristig Ersatz, als der Betreiber des Cocktailstandes auf den letzten Drücker absagte, sprang der 2. Chef aus Eller ein. So wurde das Schützenfest eine runde Sache.

    Höhepunkt waren am Sonntag der Umzug über die Barbarastraße und amAbend das Königsschießen, bei dem Holger Jülicher Treffsicherheit bewies und sich zum neuen Regientskönig machte. Er und seine Königin Claudia wurden anschließend im Zelt gekrönt. Auch die Derendorfer Jonges gratulierten nach einem Einmarsch mit der Fahne. Außerdem haben wir den Jungschützenkönig Dennis gratuliert und uns sehr gefreut, dass unser Mitglied Siggi Abels Alterskönig geworden ist.

    Am Donnerstag nach dem Schützenfest haben wir nach guter Tradition die Schützenkönige, das Präsidium und weitere Freunde der Derendorfer Jonges in die Buscher Mühle eingeladen. Dort haben wir die Freundschaft unserer beiden Vereine gefeiert und bei Bier und Bratwurst den Majestäten im persönlichen Gespräch noch einmal gratuliert. Endlich wieder, nach zwei Jahren Corona-Pause.

  • Heimatabend mit Harald Wirtz

    Heimatabend mit Harald Wirtz

    Am 13. Juni 2022 fand nach langer Zeit wieder ein Heimatabend mit Gast im BAD am Dreieck statt. DEG-Geschäftsführer Harald Wirtz hat sich den Fragen der Derendorfer Jonges gestellt und am Ende noch eine Einladung für die Anwesenden Gäste ausgesprochen.

    Nachdem der offizielle vereinsintere Teil des Heimatabends erledigt war, übernahm Vizebaas Piet Keusen die Moderation des Gesprächs mit Harald Wirtz. Der 54-Jährige ist Düsseldorfer und seit gut zwei Jahren als Geschäftsführer der DEG tätig. Eigentlich war ein kurzfristiges Engagement von einem Jahr geplant, aber dann hat er seinen Vertrag verlängert und seine Firma, die er bis dahin führte, aufgegeben. Er selbst sagte, dass er bereits als 16-Jähriger als Fan der DEG im Eisstadion an der Brehmstraße stand. Was die aktuelle Situation des Vereins angeht, führte er aus, dass die DEG zwar einen, eher kleinen Etat im Vergleich zur Konkurrenz habe, trotzdem aber eine gute Saison gespielt habe. Die Spieler seien mit Herzblut bei der Sache und würden sich sehr mit dem Verein und die Stadt identifizieren. Er bedauerte etwas, dass die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit der Landeshauptstadt größer sein könnte, aber in Zeiten, in denen große Events mehr Interesse auslösen, hat man es als Traditionsverein nicht leicht.

    Harald Wirtz präsentierte sich äußert offen, gab einen Einbick in die Schwierigkeiten der Sponsorensuche, in der Kommunikation mit den Fans, sprach über die Ticketpreise, reagierte auf den Unmut manches Fans, der seinen Platz im Stadion bedroht sieht. Dabei nahm der DEG-Geschäftsführer kein Blatt vor den Mund und erzählte transparent, wo es hakt und wie man die Probleme aus dem Weg räumen will.

  • Volker Heck ist neuer Jonges-König

    Volker Heck ist neuer Jonges-König

    Wir haben einen neuen König! Beim Jonges-Schießen am 11. Juni hat Volker Heck am besten gezielt und das Königsschießen gewonnen.

    Auf dem Schützenplatz am Vogelsanger Weg hatte die 1. Reserve Derendorf der St. Sebastianus Schützen am 11. Juni die Derendorfer Jonges eingeladen und dank guter Organisation für beste Stimmung neben dem Schießstand gesorgt. Das Wetter erledigte den Rest. Es war ein rundum gelungener Nachmittag mit einem spannenden Schießen und einem tollen Austausch zwischen den Vereinen.

    Die Pfänder schossen: Frank Koss (Kopf), Frank Kurkerewicz (Linker Flügel), Axel Horn (Schwanz), Andreas Keutmann (Rechter Flügel) und Roland Metzer (Rumpf).Regimentskönig bei der Reserve wurde Roland Metzner mit seiner Königin Alexandra. Kappeskönigin wurde Angelika Ost und Gästekönig Rolf Hebing.

    Am 3. Juli findet im Festzelt die Ehrung des neuen Regimentskönigs der St.-Sebastianus-Schützen statt, der Heimatverein Derendorfer Jonges ehrt die neuen Majestäten.

    Im Gegenzug kommt der Vorstand der St.-Sebastianus-Schützen zum Heimatabend am Donnerstag, den 7. Juli, in die Buscher Mühle. Wir gratulieren dort dem neuen Jonges König Volker Heck.

  • Bundesverdienstkreuz für Michael Riemer

    Bundesverdienstkreuz für Michael Riemer

    Das war garantiert kein Pechtag: Am Freitag, den 13. Mai, hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller unserem Vorstandsmitglied Michael Riemer das Bundesverdeinstkreuz am Bande verliehen und ihn für seine jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement ausgezeichnet. Die Vorschlagsbegründung, aus der hier gleich zitiert wird, ist beeindruckend, aber auch sie kann sein Wirken tatsächlich nur in Auszügen festhalten. Michael Riemer macht so viel mehr, als es sich an bloßen Ämtern aufzählen lässt. Er bringt Menschen für eine Sache zusammen, macht immer ein bisschen mehr als nötig und bleibt damit gern auch im Hintergrund. Ehrenamt ist keine Aufgabe, Ehrenamt gehört für Michael Riemer einfach dazu. Michael Riemer nimmt sich manchmal Zeit, die er gar nicht hat, um für seine Vereine da zu sein. Ohne ihn könnten die Derendorfer Jonges viele Aufgaben nicht mehr wahrnehmen. Er setzt sich abends noch in Sitzungen, vertritt den Heimatverein bei der BV 1, kümmert sich um den Zustand der Buscher Mühle und verpasst keine Vorstandssitzung. Auch im Ruhestand wird die Arbeit nicht weniger. In der Corona-Pandemie sprang er im Gesundheitsamt ein, nach dem Beginn des Krieges in der Ukraine in der Flüchtlingshilfe. Jedes Amt übt er gern aus und mit seiner ruhigen Art nimmt er vielen Konflikten den Wind aus den Segeln.

    Vielen Dank für deinen Einsatz, lieber Michael, bleib so wie du bist!

    Der Auszug aus der Vorschlagsbegründung:

    Michael Riemer hat durch sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Jugendhilfe auszeichnungswürdige Verdienste erworben. Er ist verheiratet. Nach seinem Studium der Sozialpädagogik begann er im Jahre 1977 mit seiner Berufstätigkeit als Betreuer im städtischen Kinderhilfezentrum (KHZ) der Stadt Düsseldorf. 1998 wurde er dann Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des KHZ und in dieser Funktion trat er im Jahre 2019 nach Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand.

    Das Kinderhilfezentrum Düsseldorf unterhält Wohngruppen für Kinder und Jugendliche, die aus sozialen Gründen nicht länger im elterlichen Haushalt leben können. Hinzu kommen in jüngerer Zeit auch einige unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. In den 42 Jahren seiner Berufstätigkeit hat Michael Riemer das Leben der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in seinem Wirkungskreis mitgestaltet und auf diese Weise seine Berufung zu seinem Beruf gemacht. Seine stets zupackende Hilfsbereitschaft endete nicht nach einem Arbeitstag, sondern setzte sich auch in seiner Freizeit kontinuierlich fort.

    Der Beweggrund für sein ungewöhnlich intensives Engagement war und ist es, den Kindern im Kinderhilfezentrum über die Grundversorgung hinaus familienähnliche Strukturen zu ermöglichen, die auch Sport-, Musik- und Ferienangebote ebenso wie gezielte therapeutische Maßnahmen umfassen und die nicht allein durch städtische Haushaltsmittel, sondern nur im Rahmen eines gemeinnützigen Vereins oder einer Stiftung finanzierbar sind. Seit 1977 engagiert sich Michael Riemer daher im „Freundeskreis des Kinderhilfezentrums Eulerstraße e. V.“ in Düsseldorf. Seither gehört er dem Vorstand des Freundeskreises als ehrenamtlicher Geschäftsführer an.

    Zudem war Michael Riemer im Jahre 2011 Initiator und Mitbegründer der gemeinnützigen „Stiftung Kinderhilfezentrum Düsseldorf“, deren Vorstand er seither als stellvertretender Vorsitzender angehört. Ein Anliegen dieser Stiftung ist es auch, Wohnraum für ehemalige Bewohner des KHZ bereitzustellen. Dies entspricht der Einstellung von Michael Riemer, den ihm anvertrauten Kindern auch nach der Entlassung aus der Einrichtung beratend zur Seite zu stehen. Zu seinen herausragenden Einzelverdiensten zählt die Organisation und die Mittelakquise für den Umbau und die langfristige Pacht des „Hauses Ulmenstraße“ in Düsseldorf durch den Freundeskreis des Kinderhilfezentrums, das jungen Familien seit 2003 ein betreutes Wohnen anbietet.

    Um dieses und ähnliche Ziele erreichen zu können, hat Michael Riemer umfangreiche soziale Kontakte unter anderem in verschiedenen Düsseldorfer Heimat-, Schützen- und Karnevalsvereinen geknüpft, in denen er vielfach auch Vorstandsämter bekleidet. So ist er sogenannter „Tischbaas“ der „Düsseldorfer Jonges“, ferner ist er Vorstandsmitglied der „Derendorfer Jonges“ und Mitglied des Heimat- und Bürgervereins Lohausen/Stockum. In der Düsseldorfer Karnevalsgesellschaft „Die Weißfräcke“ ist er Pressesprecher des Vorstandes, in der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Lohausen ist er seit 1985 aktiv und langjähriges Mitglied des Vorstandes und des Ehrenrates. Daneben ist er auch in der Jugendarbeit des Schützenvereins aktiv.

    Mit seiner charismatischen Ausstrahlung und seiner freundlichen Beharrlichkeit gelang und gelingt es Michael Riemer auf von ihm organisierten oder besuchten Veranstaltungen immer wieder, zahlreiche Menschen für das Kinderhilfezentrum und seine Jugendhilfe-Projekte zu gewinnen und finanzielle, sachliche oder persönliche Hilfe zu erhalten. Seine Ehrenämter im Freundeskreis und in der Stiftung des Kinderhilfezentrums Düsseldorf setzt Michael Riemer auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand unvermindert fort. 

    Seit mehr als 12 Jahren ist Michael Riemer auch als ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht Düsseldorf tätig. Für sein unermüdliches Wirken und für seine Verdienste um das Brauchtum wurde ihm im Jahre 2007 der Schützenorden der Stadt Düsseldorf verliehen, im Jahre 2018 erhielt er außerdem das „St.-Sebastianus-Ehrenkreuz“ des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. 

    Fotos: Ddorf-Aktuell

    BU: Michael Riemer mit seiner Frau Monika und Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller

  • Wir trauern um Karl-Heinz Gatzen

    Wir trauern um Karl-Heinz Gatzen

    Am 27. April ist unser Geschäftsführer Karl-Heinz Gatzen nach schwerer Krankheit nach einem Unfall vor zehn Monaten in einem Krankenhaus in Bad Godesberg im Alter von nur 64 Jahren gestorben. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Dagmar, seinem Sohn Christian, seiner ganzen Familie. Wir wünschen euch viel Kraft!

    Wir trauern um einen Mann, der nie in der Öffentlichkeit stehen wollte, aber aus dem Hintergrund alles möglich gemacht hat. Ohne Kalla Gatzen wären die Derendorfer Jonges heute nicht das, was sie sind. Er hat Derendorf geprägt. Durch sein Ehrenamt ebenso wie durch seinen Beruf. Gemeinsam mit seiner Frau Dagmar hat er im Haushaltswarenladen Ritzdorf an der Römerstraße Jahrzehnte lang den Stadtteil mit allem versorgt, was man zum Leben braucht. Und was es im Laden nicht gab, das wurde kurzerhand besorgt. Bis der Laden Ende 2020 nach 96 Jahren für immer seine Türen schloss.

    Eine Karriere als Prokurist im Einzelhandel? Daran hatte Kalla früher nie gedacht. Er hat eine Ausbildung zum Energiegeräte-Elektroniker gemacht. Doch dann lernte er seine Dagmar kennen und das Schicksal nahm seinen Lauf. „Und als die Ausbildung beendet war, ein zwei Jahre später da war die Überlegung, den Laden zu übernehmen. Ich habe dann gekündigt und ein paar Jahre bei meinem Schwiegervater gearbeitet. Da habe ich zuerst die Montagen übernommen und dann hat er mir beigebracht wie man graviert. Ich habe mich dann immer mehr eingearbeitet und später hat Dagmar den Laden übernommen und mich angestellt“, hat er uns einmal erzählt.

    1986 dann haben Dagmar und Kalla Haushalt- und Eisenwaren Ritzdorf übernommen und mit viel Herzblut weitergeführt. Egal welche Schraube, welcher Metallstift oder welches Werkzeug fehlte. An der Römerstraße fand man es. Und dort war dann auch die Heimat der Derendorfer Jonges. Vom Büro aus managte Kalla den Heimatverein, hatte Buchführung und Ordnung so gut im Griff, wie kein Zweiter.

    Der Weg zu den Derendorfer Jonges war Familiensache. Seit 1976 war Kalla mit seiner Dagmar zusammen. „Ein Jahr später hat mein Vater Paul Ritzdorf Kalle für die Jonges geworben“, erinnert sich Dagmar. „kurz darauf war er schon in die Vorstandsarbeit integriert.“ Erst als Beisitzer unter Baas Willy „Wim“ Buschhausen, dann in anderer Funktion. Unter Baas Andreas Dahmen wurde Kalla dann zum Geschäftsführer und Nachfolger von Franz-Josef Vopel. Und das blieb er auch unter Charly Meyer und bis zuletzt unter dem aktuellen Baas Martin Meyer.

    Während die Vorsitzenden in der Öffentlichkeit auftraten, den Weg des Heimatvereins vorgaben und große Projekte wie die Restauration und Umbau der Buscher Mühle, den Aufbau der Öffentlichkeitsarbeit oder die Etablierung des Mühlenfestes und des bunten Nachmittages vorantrieben, blieb Kalla Gatzen im Hintergrund und zog die Fäden. Das Rampenlicht, das mochte er nicht. „Kalle hat immer lieber im Hintergrund gearbeitet“, erzählt seine Frau, „am Anfang hat er die Vereinsarbeit nach Feierabend erledigt, nachdem wir den Laden 1986 übernommen haben, hat er in jeder freien Minute für die Derendorfer Jonges gearbeitet.“

    Egal ob die Organisation der Buscher Mühle, die Buchung der Künstler beim bunten Nachmittag oder beim Buscher-Mühlenfest, die Beantwortung der Post, die Organisation der Vorstandstermine, Geburtstage und Jubiläen der Mitglieder, Hochzeitstage, die Vereinsführung, Anrufe bei unseren Gastrednern der Heimatabende oder das Korrekturlesen des „der Derendorfer“. Kalla hatte einfach alles im Griff. Ohne ihn wäre der Heimatverein heute nicht das, was er ist.

    „Wie viel Arbeit Kalla klaglos einfach übernommen hatte und den übrigen Vorstand entlastet hatte, das haben wir erst verstanden, als Kalla nicht mehr seinen Aufgaben nachkommen konnte.“ Nach einem schweren Unfall vor zehn Monaten pendelte Kalla Gatzen zwischen Krankenhaus und Reha. Er konnte sich kaum bewegen, war aber stets hilfsbereit und konnte immer noch die Fragen seiner Vorstandskollegen beantworten. Und da gab es einige. Sechs Mann waren nötig, um überhaupt einigermaßen die Aufgaben zu erledigen, die Kalla bisher im Hintergrund übernommen hatte. Und bis zuletzt hatte der Vorstand der Derendorfer Jonges die Hoffnung, dass Kalla Gatzen vielleicht irgendwann wieder im Vorstand mitarbeiten können wird.

    Bei der Jahreshauptversammlung Anfang April hatten die Derendorfer Jonges ihrem Geschäftsführer noch das Vertrauen ausgesprochen und ihn trotz seiner schweren Krankheit wiedergewählt. Er habe sich über die Geste sehr gefreut, berichtete Ehefrau Dagmar noch am gleichen Abend. Doch zwei Wochen später ist diese Freude der Trauer gewichen. Kalla Gatzen starb kurz vor seinem 65. Geburtstag in der Nacht zum 27. April in einem Krankenhaus in Bad Godesberg.

    Mit Kallas Tod verlieren wir nicht nur den Geschäftsführer Kalla, nicht nur den Heimatfreund, nicht nur den Organisator, nicht nur den großartigen Handwerker – nein – wir verlieren einen liebenswerten, großartigen Menschen, der mit seiner unnachahmlichen Art uns alle immer mitgenommen hat.

    Wir alle sind sehr traurig und werden Kalla immer in unseren Herzen tragen..

    Kalla, du fehlst uns!

    Der Vorstand der Derendorfer Jonges

    Der gesamte Heimatverein Derendorfer Jonges

  • Jahreshauptversammlung 2022

    Jahreshauptversammlung 2022

    Am 11. April 2022, 19 Uhr, findet im Brauhaus am Dreieck, Blücherstraße 6, 40477 Düsseldorf, die Jahreshauptversammlung gemäß § 7 der Vereinssatzung statt. Es wird Zeit, dass wir einen neuen Vorstand wählen, denn seit über einem Jahr sind wir nur kommissarisch im Amt.

    Wir bitten um zahlreiches Erscheinen, vergesst bitte die Mitgliedsausweise nicht. Anträge könnt ihr noch bis zum 3. April an die E-Mail-Adresse info@derendorferjonges.de schicken.

    Wir freuen uns auf Euch!

    Hier die Tagesordnung:

    1. Begrüßung durch den Baas
    2. Totenehrung
    3. Neuaufnahmen
    4. Genehmigung des Berichtes vom letzten Heimatabend
    5. Verlesung der Post
       5.1 Verlesung der Anträge (Eingang bis 1. April 2022)
    6. Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung der Jahreshauptversammlung und deren Beschlussfähigkeit
    7. Feststellung des Stimmrechts der anwesenden Mitglieder
    8. Wahl eines Wahlleiters
    9. Wahl einer Stimmzählkommission (3 Personen)
    10. Jahresberichte
       10.1 Bericht des Geschäftsführers
       10.2 Bericht des Schatzmeisters
       10.3 Bericht der Kassenprüfer
    11. Aussprache zu den Berichten, Punkt 10.1 bis 10.3
    12. Entlastung des Vorstandes
    13. Neuwahlen
       13.1 Wahl des ersten Vorsitzenden (Baas)
       13.2 Wahl des zweiten Vorsitzenden (Vizebaas)
       13.3 Wahl des Geschäftsführers
       13.4 Wahl des ersten Schatzmeisters
       13.5 Wahl des zweiten Schatzmeisters
       13.6 Wahl der Beisitzer
    14. Wahl eines Kassenprüfers und einer Ersatzperson
    15. Verschiedenes

  • Drei Fragen an Bezirksbürgermeisterin Annette Klinke

    Drei Fragen an Bezirksbürgermeisterin Annette Klinke

    Wie haben Sie das Jahr 2020 erlebt?
    Das Jahr war leider wieder mal geprägt von Corona. Was ich schade finde, das wir zum Beispiel keine Stadtteilkonferenz oder keinen Jahresempfang machen können. Damit fällt auch der persönliche Kontakt aus, den ich sehr wichtig finde. Es ist immer besser, wenn man sich persönlich trifft mit Vereinen, Anwohnern und den anderen Akteuren im Bezirk. Wenn man immer doppelt organisieren muss, also einen Termin vor Ort und als Backup eine Onlinesitzung. Das finde ich extrem anstrengend. Trotzdem haben wir im Bezirk viel umsetzen können.

    Was ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
    Ein Höhepunkt war die Umbenennung des Blücherplätzchens in Maria-und-Josef-Otten-Platz umbenannt. Damit ehren wir das Düsseldorfer Ehepaar Maria und Josef Otten, das 1944 in Düsseldorf zwei jüdische Männer versteckt und sie so vor dem Holocaust bewahrt hat. Das war uns in der BV 1 sehr wichtig und schön, dass das geklappt hat. Ganz anders aber eine gute Idee war der Weihnachtsmarkt auf dem Münsterplatz. Schön, dass auch neue Konzepte funktionieren. Auch vom Weihnachtsmarkt unter der Franklinbrücke habe ich viel Gutes gehört. Im Dezember ist Tempo 30 auf der Eulerstraße eingeführt worden. Da wollen wir einen Smiley aufstellen, der Autofahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzung erinnert, damit sich alle dran gewöhnen.

    Was steht in diesem Jahr an?
    Da passiert eine ganze Ecke. Zum einen wird der Heinrich-Heine-Platz umgebaut, das wird ein Großprojekt in der BV1, da bin ich sehr gespannt, wie das funktioniert und wie das angenommen wird.  Insgesamt werden in diesem Jahr Mobilitäts-Hubs gebaut. An 18 Standorten im Bezirk soll es dann Car-Sharing, Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, E-Mobilität geben, also Möglichkeiten für Menschen, das eigene Auto auch mal stehen zu lassen. Eine Herausforderung bleibt die Verkehrswende. Es fallen weitere Parkplätze weg. Auf der Franklinstraße, der Bagelstraße und der Füsilierstraße ist Längsparken nicht mehr möglich. Das liegt daran, dass Autos immer länger und dicker werden und die Feuerwehr dann nicht mehr durch kommt. Wenn nur noch Querparken erlaubt ist, dann fallen Parkplätze weg und das ärgert Anwohner. Das haben wir zwar nicht entschieden, wollen das aber vor Ort moderieren. Und der Reeser Platz wird uns beschäftigen. Im Frühjahr soll es eine Bürgerbeteiligung geben. Wir hatten ja jetzt einige Bürgerbeteiligungen mit Kö, Opernhaus, Werhahn, deshalb haben wir das auf dieses Jahr verschoben. Wir werden die fünf ausgezeichneten Entwürfe rund um das 39er Denkmal vorstellen und dann diskutieren, was braucht der Platz. Ein ganz besonderes Anliegen sind uns dazu wieder die persönlichen Treffen. Eine Stadtteilkonferenz zusammen mit der Hochschule Düsseldorf planen wir gerade, wenn alles klappt, findet die im Juni statt.

  • St. Martin ritt am Morgen durch Derendorf

    St. Martin ritt am Morgen durch Derendorf

    Der Heimatverein Derendorfer Jonges hatte am Freitag (6. November) eine Überraschung für Schulen und Kindergärten in Derendorf.  Trotz der Corona-Krise ist der St. Martin hoch zu Ross durch Derendorf geritten. Er war vielleicht der einsamste Sankt Martin aller Zeiten. Wegen Corona hatten die Derendorfer Jonges den traditionellen Martinszug abgesagt, bei dem heute eigentlich bis zu 2000 Kinder und Erwachsene mit Laternen durch das Viertel gezogen wären. Um den Kindern trotz Absage eine Freude zu machen, kam der Heimatverein auf die Idee, einen Martin ohne Zug reiten zu lassen. So wurde St. Martin (Jonges-Mitglied Nick Eulenberg) nur begleitet vom Bettler (Michael Riemer), fünf Ordnern und einen Polizeiwagen. Von der Römerstraße aus, klapperte der kleine Tross unter Wahrung der vorgeschriebenen Abstände, Grundschulen und Kindergärten im Viertel ab und winkten den Kindern, die sich teilweise in kleinen Gruppen auf dem Schulhof aufgestellt hatten oder am Fenster ihre Laternen zeigten. Außerdem stifteten die Derendorfer Jonges wie in jedem Jahr den Schulen und Kindergärten einen Weckmann. 
     
    „Es war sehr schön, lachende Kinder zu sehen“, sagte St. Martin Nick Eulenberg, „alle haben sich wirklich über unseren Besuch gefreut und das war ein sehr schönes Gefühl.“ Martin Meyer, Baas der Derendorfer Jonges ergänzte: „Wir wollten die Tradition der Martinszüge am Leben halten und danken der Stadt und der Polizei, dass sie uns dieses kleine Martinsfest ermöglicht hat. Ich glaube, die Kinder haben sich sehr gefreut.“
     
  • Endlich wieder Heimatabend

    Endlich wieder Heimatabend

    Endlich wieder: Nach monatelanger Abstinenz durch die Corona-Beschränkungen wagten die Derendorfer Jonges am Montag, den 14. September 2020 im Brauhaus am Dreieck einen kleinen Schritt zurück in die Normalität. Insgesamt 22 Personen kamen zum ersten Heimatabend seit dem Februar. Ein Heimatabend, wie ihn wohl noch keiner erlebt hatte: Mit Abstand Abstand im Saal und wegen einer möglichen Nachverfolgbarkeit mit Voranmeldung in der Geschäftstelle. Trotzdem waren alle froh, endlich wieder ein Stück Vereins-Normalität zu erleben.

    Baas Martin Meyer begrüßte die anwesenden Jonges und drückte seine große Freude über das lange Zeit vermisste Zusammensein aus, auch wenn die Runde zahlenmäßig eingeschränkt ist. Sein Eindruck: Die Bewältigung der Krise funktioniert bislang sehr gut funktioniert und ein Blick in andere Länder zeige, wie es im schlechten Fall hätte laufen können. Der Baas versicherte, dass der Vorstand weiter die Gesundheit der Mitglieder und von Gästen schützen wird und bat alle Anwesenden: „Passt weiter auf euch auf!“

    In dem Zusammenhang gab Vorstandsmitglied Christian Feies bekannt, dass der St.-Martins-Umzug der Derendorfer Jonges in diesem Jahr endgültig abgesagt wurde. Ministerpräsident Armin Laschet hätte zwar erklärt, dass Martinsumzüge stattfinden können, aber dies kann nur für kleinere Umzüge einzelner Kindergärten oder Schulen gelten, nicht aber für einen solchen großen Umzug mit der hohen Teilnehmerzahl. Da die Derendorfer Jonges aber trotzdem auch jetzt den Brauch der St.-Martins-Feiern fördern möchte, werden sowohl die Prämierung des Laternenbasteln als auch die Verteilung der Weckmänner stattfinden. Inwieweit die Stadt über die Bezirksvertretung trotz oder vielleicht auch gerade wegen der Umstände einen Zuschuss gewähren kann, wird noch geklärt. Christian Feies bat zumindest um persönliche Unterstützung beim Austragen der Weckmänner. Helfer können sich bis zum nächsten Heimatabend bei ihm melden.

    Abgesagt wurde ebenfalls der Seniorennachmittag, um besonders die älteren Mitmenschen zu schützen. Eine mögliche Durchführung dieser Veranstaltung mit reduzierter Teilnehmerzahl ließ sich leider finanziell nicht darstellen.

    Am Tag nach der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen erklärte Dieter Arensmann den Jonges, dass er sich nach 36 Jahren endgültig aus der Bezirksvertretung verabschiedet. Er stellte kurz dar, wie die neue Besetzung der BV 1 aussehen wird und rief dazu auf, sich auch an der Stichwahl zu beteiligen, um dem Amt des Oberbürgermeisters eine möglichst starke demokratische Legitimierung zu geben. Die Derendorfer Jonges bedankten sich bei Dieter Arensmann für sein starkes und ausdauerndes Engagement in der Bezirksvertretung. Er habe stets ein offenes Ohr für die Belange der Bürgerinnen und Bürger gehabt und jederzeit mit großem Hintergrundwissen weitergeholfen.

    Lange Zeit haben die Derendorfer Jonges nichts Neues mehr vom Marstall-Giebel gehört, nun gibt es neue Bewegung. Nachdem der mit Unterstützung der Derendorfer Jonges restaurierte Marstall-Giebel in einer Lagerhalle in Vergessenheit zu geraten drohte, hat es sich der Heimatverein Alde Düsseldorfer zur Aufgabe gemacht, den Giebel der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Dafür wurden Spenden gesammelt und eine Bauvoranfrage gestellt, um den Giebel an alter Stelle neben dem Schloss Jägerhof zu präsentieren. Die Derendorfer Jonges wollen dieses Verfahren unterstützen und stimmen sich mit den Alde Düsseldorfern ab.

    Der nächste Heimatabend ist für den 12. Oktober geplant, auch dann wieder mit verpflichtender vorheriger Anmeldung aller Teilnehmer beim Geschäftsführer. Ob es bereits wieder möglich sein wird, einen Referenten vorzusehen, wird noch geprüft. Vorschläge dafür liegen bereits vor. Zum Abschluss wurde noch die Frage nach der merkwürdigen Anordnung des Adressfeldes auf der Deckseite des „der derendorfer“ gestellt. Dies liegt laut Karl-Heinz Gatzen an der Art, wie die Postbotinnen und Postboten die Hefte in ihren Taschen aufbewahren und sie dann die Adresse am Leichtesten lesen können.

    Baas Martin Meyer beendete dann gegen 20:30 Uhr den ersten Heimatabend nach der Coronapause und zeigte sich zuversichtlich, diese Art der Zusammenkunft sicher weiterführen zu können.