Kategorie: DJ News

  • Heimatabend mit Zoo-Geschichte

    Heimatabend mit Zoo-Geschichte

    Schön, dass wir solche Heimatabende aus dem Mitgliederstamm der Derendorfer Jonges stemmen können. Unser Mitglied Manfred Hebenstreit hielt einen tollen Vortrasg zur Geschichte des Düsseldorfer Zoos, der im Zoopark vor 150 Jahren eröffnet wurde. Er gab spannende Einblicke in eine selten gehört Geschicht. Die Mitglieder quittierten den Vortrag mit etlichen Nachfragen zu den Zeugnissen, die heute noch existieren und am Ende mit viel Applaus.

    Der Düsseldorfer Zoo wurde 1876 im damaligen Vorort Düsseltal eröffnet und gehörte zu den ersten großen zoologischen Gärten im Rheinland. Auf Anregung des berühmten Autors Alfred Brehm Initiiert von einer privaten Zoologischen Gesellschaft, sollte er Wissenschaft, Bildung und Erholung miteinander verbinden.

    Auf einem rund 13 Hektar großen Gelände entstanden großzügige Tieranlagen, Teiche und Spazierwege. Schon wenige Jahre nach der Eröffnung entwickelte sich der Zoo zu einem beliebten Ausflugsziel für Düsseldorfer und Besucher aus der Region.

    Seine größte Blütezeit erlebte der Tierpark in den 1920er- und 1930er-Jahren. Mehr als 1.000 Tiere aus allen Kontinenten – darunter Elefanten, Löwen, Bären, Affen und zahlreiche exotische Vogelarten – machten den Zoo zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Hunderttausende Gäste besuchten jährlich die Anlage, die als Ort der Erholung ebenso geschätzt wurde wie für ihre Bedeutung in der Natur- und Tierkunde.

    Aus heutiger Sicht besonders bedrückend ist ein dunkles Kapitel der Zoogeschichte: Wie zahlreiche zoologische Gärten in Europa veranstaltete auch der Düsseldorfer Zoo Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts sogenannte „Völkerschauen“. Dabei wurden Menschen aus Afrika, Asien und anderen Teilen der Welt in nachgebauten Dörfern vor Publikum präsentiert und als vermeintlich „exotische“ Attraktionen zur Schau gestellt. Diese Inszenierungen spiegelten das koloniale und rassistische Weltbild ihrer Zeit wider und dienten der Unterhaltung sowie der Bestätigung angeblicher kultureller Überlegenheit Europas. Initiator dieser Schauen war Carl Hagenbeck, der nicht nur Tiere importierte sondern auch Menschen.

    Die Erfolgsgeschichte des Düsseldorfer Zoos nahm im zweiten Weltkrieg ein jähes Ende. Bei den schweren Luftangriffen auf Düsseldorf im Jahr 1943 wurden große Teile des Zoos zerstört. Viele Tiere kamen in den Bombennächten ums Leben, andere mussten aus Sicherheitsgründen getötet oder in andere Zoos gebracht werden. Die Gebäude und Gehege lagen weitgehend in Trümmern.

    Nach Kriegsende fehlten Geld und Ressourcen für einen Wiederaufbau. Die Stadt entschied sich deshalb gegen die Wiedereröffnung des Zoos. Das Gelände wurde in den heutigen Zoopark umgewandelt. Heute erinnern nur noch der Name des Parks, einzelne historische Spuren und alte Fotografien an den einst prachtvollen Tiergarten – ein bedeutendes, aber fast vergessenes Kapitel der Düsseldorfer Stadtgeschichte.

    Vielen Dank an Manfred Hebenstreit für diesen tollen Vortrag!

  • Heimatabend Männergesundheit

    Heimatabend Männergesundheit

    Das war ein eindrucksvoller Vortrag zum Thema Männergesundheit. Zum Heimatabend im Mai war Urologe Dr. Dietmar Betz zu Gast im Brauahaus am Dreieck und hielt einen spannenden Vortrag.

    Mit interessanten Fakten gewürzt, machte Betz deutlich, dass sich das Risiko für viele Krankheiten mit einfachen Mitteln reduzieren lässt. Er untermauerte seine Aussagen mit Studien und Statistiken. So würden Frauen im Schnitt deutlich älter als Männer. Diese Lücke ist nicht nur biologisch bedingt, sondern liegt an riskanterem Verhalten, höheren Arbeitsbelastungen und einer geringeren Inanspruchnahme von Vorsorgemaßnahmen. Viele Krankheiten ließen sich aber gut behandeln, wenn sie nur früh genug erkannt würden. Er riet daher allen, die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen wahr zu nehmen. Egal ob Darmkrebs, Prostata, Hautkrebs, Bluthochdruck oder psychische Belastungen. Jeder hat seine Gesundheit selbst in der Hand.

    Nach dem etwa einstündigen Vortrag gab es noch eine angeregte Fragerunde mit den etwa 30 Anwesenden rund um die Gesundheit. Zum Dank für den spannenden Vortrag überreicht Baas Piet Keusen Dr. Betz die Ehrengabe der Derendorfer Jonges.

  • Eiertitschen in der Mühle

    Eiertitschen in der Mühle

    Das war ein eindrucksvoller Vortrag zum Thema Männergesundheit. Zum Heimatabend im Mai war Urologe Dr. Dietmar Betz zu Gast im Brauahaus am Dreieck und hielt einen spannenden Vortrag.

    Mit interessanten Fakten gewürzt, machte Betz deutlich, dass sich das Risiko für viele Krankheiten mit einfachen Mitteln reduzieren lässt. Er untermauerte seine Aussagen mit Studien und Statistiken. So würden Frauen im Schnitt deutlich älter als Männer. Diese Lücke ist nicht nur biologisch bedingt, sondern liegt an riskanterem Verhalten, höheren Arbeitsbelastungen und einer geringeren Inanspruchnahme von Vorsorgemaßnahmen. Viele Krankheiten ließen sich aber gut behandeln, wenn sie nur früh genug erkannt würden. Er riet daher allen, die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen wahr zu nehmen. Egal ob Darmkrebs, Prostata, Hautkrebs, Bluthochdruck oder psychische Belastungen. Jeder hat seine Gesundheit selbst in der Hand.

    Nach dem etwa einstündigen Vortrag gab es noch eine angeregte Fragerunde mit den etwa 30 Anwesenden rund um die Gesundheit. Zum Dank für den spannenden Vortrag überreicht Baas Piet Keusen Dr. Betz die Ehrengabe der Derendorfer Jonges.

  • Heimatabend im Februar

    Heimatabend im Februar

    Wer danach nicht in Karnevalsstimmung war, der ist wohl kein echter Düsseldorfer. Mit einem bunten und abwechslungsreichen Karnevalsprogramm haben sich die Derendorfer Jonges beim Heimatabend am 9. Februar im Brauhaus am Dreieck auf den Karneval eingestimmt. Das Motto „Mer bliewe bunt – ejal wat kütt!“ wurde auch von den Mitgliedern toll umgesetzt, viele kamen in Verkleidung. Unser Ex-Baas Martin Meyer führte durch den jecken Abend. Als Ex-Prinz kennt er sich schließlich bestens aus.

    Denn jecken Startschuss gab das Prinzenpaar der Landeshauptstadt. Prinz Marcus I. und Venetia Nicole Kinderprinzenpaar brachten gleich richtig Stimmung in die Bude. Die beiden sind mit Derendorf bestens vertraut, Prinz Marcus ist nämlich Mitglied der Düsselnarren. Und diese Nähe zum Brauchtum und dem Karneval in den Stadtteilen ließ er auch in seiner Ansprache spüren. Mit dem Prizenpaar-Orden wurden Ernst Dominick, Manfred Hebenstreit und Wolfgang Key geehrt. Mit dem Sessionslied „Ein Lebenstraum“ wurden auch die letzten in Bewegung gebracht, dazu schnappten sich das große Prinzenpaar den Nachwuchs und performte mit den Düsseldorfer Originalen.

    Die übernahmen danach den Saal. Mit dem Kinderprinzenpaar der Düsseldorfer Originale Prinz Kurt I. und Venetia Edda und der Tanzgarde wurde der Saal dann ebenso gerockt, wie beim großen Prinzenpaar. Mit Kindern und Eltern wurde es sogar richtig voll. Geschäftsführerin Verena Scardino erinnerte da fast nebenbei daran, dass die Trupppe vor ein paar Jahren noch aus nur sieben Tänzerinnen und Tänzern bestand: „Inzwischen sind es über 20. Wenn es so weiter geht, müssen wir bald im BAD anbauen.“ Fünf Lieder gaben die Originale zum Besten, darunter auch „den Prinz mit K.“ für ihren Prinzen Kurt I.

    Als Höhepunkt marschierte danach das Dreigestirn der KG Närrische Schmetterlinge ein. Spätestens seit unser Mitglied Manuel Nelz dort vor zwei Jahren Prinz war, gehört das einzige Düsseldorfer Dreigestirn fest in unser Programm. Und auch in diesem Jahr lieferten die Schmetterlinge ab. Das Dreigestirn, bestehend aus Bauer Frank, Prinz Frank und Jungfrau Jutta (Jan) präsentierte ihren Sessionssong unterstützt von der phänomenalen Tanzgarde der DEG Ice-Flash Chearleader, die wie immer trotz der tiefen Decke im Bad ganz schön hohe Sprünge riskiert haben. Den Karnevalsorden der Närrischen Schmetterlinge erhielten in diesem Jahr unsere Mitglieder Marc Pojer, Brigitte Zowislo, Stefan Schuster, Siggi Abels und Frank Kukurewicz. Zum Dank erhielten alle Vereine von uns eine Spende. Vielen Dank für einen tollen Abend.

    Auch unser befreundeter Karnevalsverein, die KG Tills Freunde, der nach einem Heimatabend von den Jonges gegründet wurde, war verteten, Präsident Gerd Kittel übbereichte Piet Keusen, Torsten Blunk und Ralph Warnholz-Clever den Sessionsorden.

    Schweigeminute für Gregor Schraa

    Vor dem Frohsinn musste Baas Piet Keusen noch traurige Nachrichten verlesen. Mitgleid Gregor Schraa war kurz vor seinem 89. Geburtstag verstorben. Er hatte zuletzt das Düsseldorfer Platt wieder im Verein aufleben lassen. Die knapp 50 Jonges verabaschiedeten sich mit einer Schweigeminute.

    Der nächste Heimatabend mit Jahreshauptversammlung findet am
    Montag, den 10. März im Brauhaus am Dreieck statt.

  • Heimatabend im Januar

    Heimatabend im Januar

    Mit einem pickepacke vollen Programm ist der Heimatverein Derendorfer Jonges ins neue Jahr gestartet. Zum Janua-Heimatabend stand ein Vortrag op Platt, die Jubilahrehrung und ein Bericht über den ambulanten Kinderhospizdienst auf der Tagesordnung, garniert mit Boodworsch en dr Mühl und lecker angerichteten Käsebroten.

    Baas Piet Keusen begrüßte zum Start ins Jahr 2026 41 Jonges und Mädels, darunter auch als Gast Ratsfrau Franca Bavaj (SPD). Die kurze Tagesordnung war schnell abgehandelt und nache einem kurzen Vortrag auf Düsseldorfer Platt von unserem Mitglied Gregor Schraa konnten wir mit der Jubilarehrung starten. Gleich 14 Mitglieder hatten ein rundes Jubiläum ihres Vereinseintrittes zu feiern, eines sogar ein 50-Jähriges. Horst Fassbender war 1975 Mitglied der Derendorfer Jonges geworden und wie es bei uns üblich ist, gab es neben der Urkunde auch die Beitragsfreie Mitgliedschaft. Leider konnte Horst die Urkunde nicht persönlich entgegen nehmen. Das taten nur drei Jonges. Manfred Bohn und Harry Altenberg und Frank Kurkerewicz erhielten für 30 Jahre Mitgliedschaft die Goldene Ehrennadel und eine Urkunde.

    Außerdem geehrt wurden für 30 Jahre Norbert Thelen, Günther Kurkerewicz, Winfried Kübler, Rüdiger Gutt und Berndt Fischer. Für 20 Jahre erhalten Marc Heldt, Saschas Hartmann, Achim Goldmann und Clemens Goeken eine silberne Ehrennadel mit Lorbeerblatt sowie eine Urkunde. Da sie es nicht zum Heimatabend geschafft haben, folgt die Übergabe später. Nachdem sich die Jonges an Blutwurst, Fleischwurst und Käsebrötchen, liebevoll angerichtet von Brigitte und Dagmar gestärkt haben, folgte ein emotionaler Vortrag unserer Mitglieder Chantal und Joachim Kurz über ihr Ehrenamt beim Abulanten Kinderhospizdienst in Düsseldorf.

    Dort begleiten die beiden Kinder und junge Menschen mit lebensverkürzender oder lebensbedrohlicher Erkrankung und ihre Familien auf ihrem Lebensweg. Dabei steht nicht der Tod im Mittelpunkt sondern das Leben. Es war ein eindrucksvoller Vortrag, bei dem man gemerkt hat, wie wichtig und erfüllend dieses Ehrenamt sein kann. Mehr zur Hospizarbeit gibt es zum Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar vor dem Düsseldorfer Rathaus.

  • Der Nikolaus sagt Danke!

    Der Nikolaus sagt Danke!

    Zusammenhalt, Anerkennung, Gemeinsamkeit! Wer wissen will, wofür die Derendorfer Jonges stehen, kann den Heimatabend im Dezember als Blaupause nehmen. In der pickepackevollen Mühle erlebten die anwesenden Jonges und einige Damen einen tollen Dezember-Heimatabend mit einem ebenso pickepackevollen Programm. Danke sagenstand ebenso auf er Tagesordnung wie der Referent und eine weihnachtliche Tombola

    Als Referent hatte sich unser Gast aus Myra auf den Weg gemacht. Und der Nikolaus erreichte die Buscher Mühle gerade rechtzeitig, nachdem Baas Piet Keusen die Vereinsangelegenheiten abgeschlossen hatte. Herbeigerufen von einem wundervollen Weihnachtslied op Düsseldorfer Platt – vorbereitet von unserem Mitglied Gregor Schraa.

    Der heilige Mann hatte einen Sack voller Geschenke dabei. Geschenke für die Jonges und Mädels, die den Verein im Jahr 2025 auf besondere Art und Weise unterstützt hatten. Ehrenmitglied Michael Riemer spielte die Paraderolles des Nikolauses wie immer liebevoll. Er hatte keine Ruten aber vor allem viel Lob für die Derendorfer Jonges in seinem goldenen Buch. Lob etwa für die tolle Hilfe beim Verteilen des Derendorfers, beim Mühlentag, beim Familienfest an der Buscher Mühle oder wann immer der Heimatverein Hilfe benötigt hatte. Alle bekamen Geschenke. Jeder Anwesende bekam einen leckeren Weckmann von der Hercules Bäckerei und die Getränke des Abends gingen dank der Spenden auf Martin Graß, Dagmar Gatzen und Piet Keusen.

    Aber der Nikolaus hatte noch mehr: eine Flasche Prosecco und ein Präsent der Münster Apotheke erhielten die anwesenden Helferinnen beim Mühlenfest: Dagmar Gatzen, Birgit Kuske, Ute Nürnberg, Brigitte Zowislo, Regina Arndt und Kerstin Behrens. Für die Verteilung des Derendorfers erhielten Paul Lohmann, Manfred Hebenstreit, Ralph Warnholz-Clever, Dagmar Gatzen und Lothar Kuska ebenfalls eine Flasche Killepitsch. Die bekamen auch Ernst Dominick, ein Hüter des Jonges-Archives an der Schwerinstraße, seine Teamkollegen Ralf Groß und Torsten Blunk konnten leider nicht persönlich anwesend sein.

    Manfed Hebenstreit wurde für seinen tollen Einsatz beim Mühlentag und Familienfest gedankt, er hatte interessante Führungen angeboten und die Mühle den Besucherinnen und Besuchern näher gebracht. Dank gab es auch für Mühlenengel Elfi Erber und Ralph Warnholz-Clever, der sich bei einigen Bauprojekten an der Buscher Mühle tatkräftig eingebracht hat. Der Nikolaus dankte noch der 1. Reserve der Derendorfer Schützen für die tolle Organisation des Jonges-Schießens sowie dem Vorstand für seinen ehrenamtlichen Einsatz für die Derendorfer Jonges. Mit großem Applaus und einem Präsent für den Nikolaus endete dann die Danksagung mit einem weiteren Weihnachtslied.

    Zum Abschluss gab es dann die große Tombola, bei denen als Hauptpreis vier Hexenhäuser der Hercules-Bäckerei verlost wurden. Neben vielen Weckmännern gab es noch einige andere tolle Preise. So spendete Michael Mertens drei Paar Weihnachtssocken, es gab Glühweingutscheine für den Münsterplatz-Weihnachtsmarkt von Paul Maus, und selbst gebackene Jonges-Kekse von Dagmar Gatzen. So klang der Abend gemütlich aus.

  • Heimatabend mit Ex-Prinz

    Heimatabend mit Ex-Prinz

    Einen besseren Gast hätten wir uns zum November-Heimatabend am Vorabend des Hoppeditzerwachens gar nicht wünschen können. Andreas Mauska, der ehemahlige Prinz Karneval der Landeshauptstadt Düsseldorf und Präsident der KG Regenbogen nahm die 44 Gäste im Brauhaus am Dreieck mit seiner offenen Art ganz schnell für sich ein, erzählte intime Details aus seiner Regentschaft und sorgte so für einen tollen Einstieg in die neue Karnevalssession.

    Mauska war Prinz in der Jubiläumssession und erfuhr das schon zwei Jahre vorher. „Es war ganz schön schwer, sich nicht zu verplappern“, gestand er. Er hats aber geschafft und bei der Premiere sogar noch für eine Überraschung gesorgt. Zur Vorstellung im Rathaus erschien er nämlich in zivil und verwirrte so die Gäste, die fest mit ihm als neuem Prinz gerechnet hatten. „Manche beschwerten sich, dass sie ihre Wette verloren hatten“, lachte Mauska. „Dann verschwand er durch die Hintertür und stand plötzlich doch auf der Bühne. Zur Überraschung aller.

    Mit Geschichten über das Ornat, die Narrenkappe mit acht Fasanenfedern, seine Venezia und die Kürung ging es weiter. 350 Auftritte hatte Prinz Andreas gemeinsam mit seiner Evi absolviert. Alle in einer schicken S-Klasse mit Wimpel vorn drauf. „Das hatte schon etwas“, so Mauska, „Das Auto war der Ruhepol zwischen den Auftritten.“ Allerdings war nicht alles Gold, was glänzt. Denn morgens zur Begrüßung gab es immer einen Killepitsch. „Denn alle waren der Meinung, das trinkst, du, die über 100 Kräuter tun dir gut.“

    Die 350 Auftritte waren ein „Kracher“. Da war alles dabei, Seniorenheime, Schulen, Kindergärten, Vereine. „Es war eine wunderschöne Zeit!“ Die endete dann am Vorabend des Aschermittwochs. „Da steht man am Rathaus und bekommt die Narrenkappe abgenommen. Da sind einige sehr traurige Bilder entstanden. Das war emotional eine richtig große Nummer. Ich bin dem Düsseldorfer Karneval sehr dankbar, dass ich all das erleben durfte.“

    Die Gäste dankten dem Prinzen für den tollen Vortrag und stellten noch lange einige spannende Fragen, so dass sich eine angeregte Diskussion rund um den Karneval, die KG Regenbogen und das Prinzdasein entwickelte. Es gab danach großen Applaus und zum Dank für diesen Vortrag überreichte Baas Piet Keusen die Ehrengabe der Derendorfer Jonges.

    Der Heimatabend hatte mit einer Totenehrung der 44 anwesenden Mitglieder für unser verstorbenes Mitglied Willy Krüger begonnen, der im Oktober im Alter von 95 Jahren verstorben war. Danach zog Vizebaas Christian Feies eine zufriedene Bilanz des St. Martinszuges durch Derendorf. Der Baas berichtete zum Stand der Heizungsreparatur in der Buscher Mühle, Ralf Groß erzähle von der Arbeit im Archiv und lud noch einmal eindringlich alle Jonges ein, sich die Räume an der Schwerinstraße einmal anzusehen, Anschließend wurde mit Dirk Schiffer ein neues Mitglied aufgenommen. Schiffer ist aktueller Regimentskönig des St. Sebastianus Schützenvereins Derendorf und Mitglied der Gesellschaft St. Paulus. Anschließend übernahm der ehemalige Prinz Karneval und sorgte für einen wunderbaren Heimatabend.

  • St. Martin zog durch Derendorf

    St. Martin zog durch Derendorf

    War das wieder ein fantastischer Abend in Derendorf! Mehr als 2000 Kinder und Erwachsene sind mit uns am 7. November von der Ottweiler Straße bis zum Frankenplatz gezogen und haben den Abendhimmel mit ihren Laternen erleuchtet. Wir danken allen, die den Zug zu einem Erlebnis für groß und klein gemacht haben.

    Mehr als 2000 Kinder und Erwachsene aus den Schulen Justus-von-Liebig-Realschule, KGS Essener Straße, Thomasschule, den Kindertagesstätten Metzer Straße, integrative Kindertagesstätte der Lebenshilfe am Spichernplatz, der Kita Kreuzkirche und der Flüchtlingsunterkunft Schwannstraße waren unterwegs und haben die Mantelteilung auf dem Frankenplatz verfolgt – wunderbar erzählt von Pfarrvikar Peter Stelten aus der katholischen Kirche Derendorf-Pempelfort.
    Die Schulen und Kitas haben vom Heimatverein Derendorfer Jonges zusätzlich 70 große Weckmänner der Hercules-Bäckerei an der Ulmenstraße gespendet bekommen, damit im Unterricht das Teilen am essbaren Beispiel thematisiert wird.

    Ein herzliches Dankeschön an unseren Martinszug-Cheforganisator Christian Feies, Guido Kullig, Martin Graß, alle Ehrenamtler, an St. Martin Cedric, an Bettler Manuel, an Bischof Peter, Jens Szczygielski von Atlive für die Beschallung, den Ortsverband Düsseldorf des Technischen Hilfswerks, die Polizei, die Rheinbahn, das Rote Kreuz, die Stadt sowie an die vielen freiwilligen Helfer und auch an die Eltern und Schüler, die beim Aufbau und beim Aufräumen geholfen haben. Dazu danken wir der Bezirksvertretung 1, der Heinz und Hildegard Schmöle Stiftung, der Stadtsparkasse, der Hercules-Bäckerei und allen anderen Spendern und Unterstützern.

  • Großer Martinszug am 7. November

    Großer Martinszug am 7. November

    Am Freitag, den 7. November 2025 ziehen wir wieder gemeinsam mit rund 2000 Kindern und Erwachsenen durch Derendorf und erleuchten den Abendhimmel mit unseren Laternen. Notiert Euch den Termin im Kalender, denn um so ein aufwändiges Spektakel ehrenamtlich durchführen zu können, bedarf es jeder Menge Unterstützung bei der Begleitung des Zuges.

    Los geht es um 17 Uhr an der Ottweiler Straße, dort startet der Umzug. Über die Collenbachstraße und die Roßstraße ziehen wir zum Frankenplatz, wo das große Martinsfeuer brennt. Dort wir des die Mantelteilung und die Wandlung von Martin vom Ritter zum Bischof geben. Bis jetzt ist die Teilnahme der Justus-von-Liebig-Realschule, KGS Essener Straße, Thomasschule, den Kindertagesstätten Metzer Straße, integrative Kindertagesstätte der Lebenshilfe am Spichernplatz und der Kita Kreuzkirche geplant.

    Die Schulen und Kitas bekommen zudem vom Heimatverein Derendorfer Jonges zusätzlich 70 große Weckmänner der Hercules-Bäckerei an der Ulmenstraße gespendet, damit im Unterricht das Teilen am essbaren Beispiel thematisiert wird.

  • Heimatabend im Oktober

    Heimatabend im Oktober

    Beim Heimatabend im Oktober drehte sich alles um die Gastronomie in Düsseldorf im Allgemeinen und um Derendorf, Pempelfort und Golzheim im Speziellen. Unser Referent Markus Eirund erklärte uns die Gründe für die Entwicklung der Gastrolandschaft, erklärte dass die Martinsgans eine ganze Ecke teurer werden dürfte und beschrieb neue Trends. Es war ein spannender Abend, den die 35 anwesenden Mitglieder mit Fragen bereicherten.

    Markus Eirund ist studierter Jurist, nach dem ersten Staatsexamen wechselte er in die Gastronomiebranche und hat inzwischen eine eigene Consultingagentur. Dort berät er Gastronomen etwa bei der Konzepterstellung, bei der Suche nach Räumen oder Personal und Nachfolgern. Er betreibt zudem in den sozialen Medien das Gastroportal Düsseldorf mit monatlich über 5 Millionen Aufrufen. Er ist bestens vernetzt. „Wenn ein Laden den Besitzer wechselt oder plötzlich schließt, erfahre ich das meist als erster“, sagt Eirund.

    Beim Heimatabend schilderte er zunächst die Entwicklung in Düsseldorf: „Es ist vor allem ein Generationswechsel, der zu Veränderungen führt. Die Alten gehen aus finanziellen Gründen weniger aus, die Jungen trinken nicht mehr so viel Bier, dafür Macha oder Wein und sie holen sich ihre Tipps aus dem Internet.“ Deshalb boomten etwa Burgerläden und Asiaten, die man bei der Zubereitung mit dem Smartphone filmen kann, etwa im ehemaligen Geistengrill.

    Die hohe Fluktuation sei ebenfalls mit dem Kundenverhalten erklärbar: „Früher waren in den Ladenlokalen Schuster, Schneider oder andere Dienstleister. Die gibt es nicht mehr. Also füllen Gastronomen die Lücke. Deshalb gibt es einen riesigen Zuwachs. Früher waren auf Roß- und Moltkestraße vielleicht drei Gastronomen, die gute Einnahmen machten. Heute sind es 30. Und alle nehmen sich gegenseitig Kunden weg.“ Und auch Personal. Viele wollten heute nicht mehr in der Gastro arbeiten. Beim Thema Ausbildung zum Beispiel. „Heute haben78 Prozent der Auszubildenden einen Migrationshintergrund.“ Die Zuhörenden fragten eifrig nach und es entwickelte sich eine spannende 90-minütige Diskussion. Die schloss Markus Eirund mit einem Wunsch: „Wenn Sie im Urlaub weg gehen, dann schauen Sie auch nicht auf den Preis. Ich wünsche mir, dass sie nach einem gelungenen Abend auch in Düsseldorf sagen: Das war toll, das war es mir wert!“ Dafür gab es Kopfnicken und Applaus, Baas Piet Keusen bedankte sich bei Markus Eirund für den Vortrag mit der Ehrengabe der Derendorfer Jonges.

    Angefangen hatte der Heimatabend mit einer Schweigeminute. Die Mitglieder verabschiedeten sich im stillen Gedenken von Ehrenmitglied Marlies Smeets und Alwin Karbe, die im September verstorben waren. Nach den Vorstellungen der Pläne für den Martinszug nahm der Baas noch zwei neue Mitglieder auf. Die Anwesenden begrüßten Wolfgang Key und Irmhild Keusen mit dem Jongeslied und dreimal „Schlag Rad!“