Überwältigende Resonanz am Deutschen Mühlentag. Fast 500 Menschen haben die Buscher Mühle am Pfingstmontag besucht, an einer der tollen Führungen von Manfred Hebenstreit teilgenommen, im Garten einen Wein getrunken, ein Pläuschchen gehalten oder sich ein Stück Kuchen gegönnt. Eines steht fest, es war ein wunderbarer Nachmittag und gute Werbung für den Heimatverein.
Schon bevor es um 12 Uhr los ging, hatten sich einige Mühlenfans vor der Buscher Mühle eingefunden. Die erste Führung durch das historische Bauwerk hatte gleich 70 Teilnehmer. Wir mussten kurzfristig umdisponieren und konnten dank der tollen Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche Derendorf-Pempelfort kurzfristig eine Anlage organisieren, Manfred Hebenstreit ein Mikrofon in die Hand drücken und so dafür sorgen, das alle Besucher den Ausführungen folgen konnten. Denn es sollten nicht weniger werden. Bis 17 Uhr herrschte ein riesiger Andrang. Viele Besucher stellten Fragen und ließen sich die Technik und Geschichte der Mühle ausführlich erklären.
Diesmal waren die Derendorfer Jonges aber vorbereitet. Die Vorräte reichten anders als im Vorjahr bis zum Ende aus, auch wenn der Kuchen und die Waffeln schon gegen 16 Uhr ausverkauft waren.
Doch das tat der guten Laune keinen Abbruch. Viele Besucher bekamen einen tollen Blick in die Buscher Mühle,deren Entstehung im Anfang des 14. Jahrhunderts vermutet wird. Sie ist die letzte teilweise erhaltene Mühle auf Düsseldorfer Stadtgebiet und dient nach dem Umbau durch den Heimatverein Derendorfer Jonges e.V. als soziale und kulturelle Begegnungsstätte.
Im Kriegsjahr 1944 wurde die Mühle schwer beschädigt. Viele Jahre mussten engagierte Heimatfreunde vorstellig werden, bis 1957 die Stadt das verfallene Gebäude endlich wieder aufbauen ließ. Die Restaurierung brachte aus Kostengründen jedoch nur teilweise den Originalzustand zurück. Auf Anregung der Derendorfer Jonges erfolgte 1979 eine weitere Renovierung. 1992 renovierten die Derendorfer Jonges zum dritten Mal und setzten das Wasserrad instand.
Diese und viele andere Geschichten erfuhren die Besucher am Pfingstmontag. Ein schöner Nebeneffekt unserer Gastfreundschaft: Wir konnten nicht nur viele Menschen für die Buscher Mühle begeistern sondern auch fünf neue Mitglieder gewinnen. So macht Vereinsarbeit Spaß!
Wir danken allen Mitgliedern, Helferinnen, Helfern und Gästen, die zum Gelingen beigetragen haben!

