Autor: Piet Keusen

  • Infoveranstaltung zu Flüchtlingseinrichtung

    Infoveranstaltung zu Flüchtlingseinrichtung

    Wir haben für euch die Informationsveranstaltung zur neuen Flüchtlingsunterkunft in Golzheim besucht. Im Barbarasaal hatte die Bezirksregierung etwa 150 Anwohner informiert. In dem Gebäude an der Schwannstraße 12, in dem früher der Konzern Salzgitter Mannesmann seine Büros hatte, sollen Räume für 640 Flüchtlinge entstehen. Wer einziehe, könne man noch nicht sagen, derzeit kämen die meisten Flüchtlinge aus Syrien, der Türkei und Afghanistan. Etwa 70 Prozent seien Männer. Allerdings nicht nur allein reisende, junge Männer, wie Integrationsdezernentin Miriam Koch betonte, viele kämen auch mit Familie. Dort werden die Menschen nicht dauerhaft untergebracht. Die Einrichtung wird eine erste Anlaufstelle, von dort werden die Menschen auf andere Einrichtungen im Land verteilt. Sie bleiben zwischen sechs und 18 Monaten dort.  

    Auf 8000 Quadratmetern sollen Zimmer, Büros, Freizeiträume, eine Kinderspielstube, draußen ein Spielplatz entstehen. Ein Betreuungsdienst werde sich um die Bewohner kümmern, Sicherheitsleute seien rund um die Uhr vor Ort, so die Vertreter von der Bezirksregierung.

    Die Stimmung im Saal war zwiegespalten. Einige Menschen äußerten Bedenken um die Sicherheit, Polizei und Integrationsdezernentin Miriam Koch versuchten diese zu zerstreuen. Es gebe aus anderen Einrichtungen keine Erkenntnisse, dass es mehr Straftaten gäbe. Ein Mann sagte: „Wir müssen uns von der Vorstellung frei machen, dass Menschen kriminell sind, nur weil sie anders aussehen.“ Dieser Satz erntete den wohl lautesten Applaus des Abends.

     Im Herbst 2024 können voraussichtlich die ersten Personen einziehen, der Mietvertrag läuft achteinhalb Jahre. Es werde auch geprüft, ob eine zweite Einrichtung an der Hans-Böckler-Straße entstehe. Die ehemalige LEG-Zentrale sei eines von derzeit neun Objekten in der Stadt, zu dem verhandelt werde, so Koch. Es könnte also eine zweite Einrichtung in Golzheim entstehen. Wir werden die Entwicklung für euch verfolgen.

  • Heimatabend mit Prinz Dirk II.

    Heimatabend mit Prinz Dirk II.

    Pünktlich zum Beginn der fünften Jahreszeit war der Karneval am 13. November auch Thema beim Heimatabend der Derendorfer Jonges. Zu Gast war der ehemalige Prinz Karneval, Dirk Mecklenbrauck, der dank Corona ein echter Rekordhalter ist. Gemeinsam mit seiner Venetia Uasa war er von 2020 bis 2022 designierter Prinz Karneval, bevor er im vergangenen Jahr dann endlich als echter Düsseldorfer Prinz durchstarten konnte. Der Hammer aus Westfalen – nicht aus Kappes Hamm – hatte sich nie auf den Posten beworben und wurde es dann überraschend doch.

    Aber vor allem die Wartezeit auf den großen Moment, die Kürung zu Prinz Karneval, beschrieb der Rechtsanwalt den anwesenden Jonges ausführlich und bildhaft. Es sei hart gesesen, immer wieder den Karneval abzusagen und es habe auch Momente gegeben, die ihn beinahe die Lust am Karneval genommen hätten. Aber eben nur fast, denn Ebenso schwärmte er aber auch von den beeindruckenden Gefühlen, die ihn überkamen, als es endlich so weit war.

    Dirk Mecklenbrauck erlebte die wahrscheinlich längste Wartezeit und dafür aber eine nach Corona unfassbar gelöste Stimmung. So dass er rückblickend jedem nur raten könnte: „Mach et!“ Das war genau der richtige Einstieg in die neue Karnevalssession. Wir denk Prinz Dirk II. für den tollen Abend!

    Der nächste Heimatabend findet am 4. Dezember ab 19 Uhr im Brauhaus am Dreieck statt. Als Referent hat sich der Nikolaus angekündigt.

  • St. Martin zog durch Derendorf

    St. Martin zog durch Derendorf

    Mehr als 2000 Kinder und Erwachsene sind mit uns von der Ottweiler Straße bis zum Frankenplatz gezogen und haben den Abendhimmel mit ihren Laternen erleuchtet. Ein besonderer Dank gilt unserem St. Martin Bart de Groot, der spontan eingesprungen war, weil der eigentliche Reiter aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen war. Zm ersten Mal zog ein Niederländer als Ritter durch die Derendorfer Straßen. Er hat seinen Auftritt sichtlich genossen.

    Mit ihm waren mehr als 2000 Kinder und Erwachsene aus den Schulen Justus-von-Liebig-Realschule, KGS Essener Straße, Thomasschule, den Kindertagesstätten Metzer Straße, integrative Kindertagesstätte der Lebenshilfe am Spichernplatz und der Kita Kreuzkirche unterwegs. und haben danach die Mantelteilung auf dem Frankenplatz verfolgt – wunderbar erzählt von Pfarrvikar Peter Stelten aus der katholischen Kirche Derendorf-Pempelfort.

    Die Schulen und Kitas haben vom Heimatverein Derendorfer Jonges zusätzlich 60 große Weckmänner der Hercules-Bäckerei an der Ulmenstraße gespendet.

    Vielen Dank an alle, die das möglich gemacht haben. Um nur einige zu nennen: Danke an unseren Martinszug-Cheforganisator Christian Feies, Carlos Oliviera, an St. Martin Bart, an Bettler Manuel Nelz, an Bischof Axel, unseren Feuerwehrmann Rene Schmidt, Jens Szczygielsk, von Atlive, den Ortsverband Düsseldorf des Technischen Hilfswerks, die Polizei sowie an die vielen freiwilligen Helfer und auch an die Eltern und Schüler, die beim Aufbau und beim Aufräumen geholfen haben.
     
    Dazu danken wir der Bezirksvertretung 1, der Heinz und Hildegard Schmöle Stiftung, Nick Eulenberg, der Hercules-Bäckerei und allen anderen Spendern und Unterstützern für, diesen tollen Abend möglich gemacht zu haben.
  • Martinszug am Freitag, 3. November

    Martinszug am Freitag, 3. November

    Es ist wieder so weit. Am Freitag, den 3. November, werden Tausende selbst gebastelte Laternen den Abendhimmel über Derendorf erleuchten. Dann zieht wieder der große Martinszug des Heimatvereins Derendorfer Jonges durch den Stadtteil. Im vergangenen Jahr nahmen über 2000 Kinder und Erwachsene teil und begleiteten St. Martin hoch zu Ross zur Mantelteilung auf dem Frankenplatz. Los geht es am Freitag um 17 Uhr. Der Zug zieht von der Justus-von-Liebig-Realschule an der Ottweiler Straße in Derendorf los, sammelt gemeinsam mit vielen Musikkapellen, Bettler und St. Martin auf der Collenbachstraße und der Roßstraße, weitere Schulklassen und Kindertagesstätten ein und zieht dann zum Frankenplatz. Dort gibt es ein großes Martinsfeuer und dort wird auch die Mantelteilung in Kooperation mit der katholischen Kirchen Derendorf Pempelfort aufgeführt.

    Seit den 70er Jahren organisiert der Heimatverein Derendorfer Jonges e.V. den großen Martinszug durch Derendorf. Wegen der großen Teilnehmerzahl findet die Mantelteilung seit 2007 auf dem Frankenplatz teil.  Das Besondere am Martinszug der Derendorfer Jonges: St.Martin beginnt als Ritter und endet als Bischof. Der Heimatverein fördert das Basteln von Martinslaternen in den teilnehmenden Schulen durch eine Prämierung. Die selbstgebastelten Laternen werden in der Woche vor dem Martinszug in den Fluren der Schule ausgestellt. Einige Vorstandsmitglieder prämieren die schönsten Laternen jeder Klasse. Die Sieger erhalten eine Urkunde, die Schule bekommt eine Spende für Lehrmittel. Zudem stiften wir den teilnehmenden Schulen große Weckmänner, um das Teilen auch im Unterricht bei einem gemeinsamen Frühstück zu thematisieren. 

  • Heimatabend zum Thema Flughafen

    Heimatabend zum Thema Flughafen

    Der Flughafen stand im Mittelpunkt des Heimatabends der Derendorfer Jonges am 9. Oktober. Referent des Abends war Fabian Zachel, der sich selbst als echter Düsseldorfer und „Chef-Lobbyist“ des Flughafens vorstellte. In dieser Funktion verantworte er die Auftritte des Flughafens in den Social-Media-Kanälen und die künftige Unternehmensentwicklung. Er erklärte den Jonges die Struktur und Eigentümerzusammensetzung sowie den Einzugsbereich des Flughafens und die Entwicklung der Fluggastzahlen. Zur zweiten Startbahn erläuterte er den sehr aufwändigen Anmeldeprozess für jede einzelne Nutzung. Besonders großes Interesse rief er im Saal hervor, als er die Gründe für die teilweise späte Ausgabe der Koffer erläuterte. Schließlich hat fast jeder der Anwesenden mindestens schon einmal ungeduldig am Kofferband gewartet.

    Fabian Zachel bat ausdrücklich, die Situation beim Flughafen nicht mit Palma de Mallorca zu vergleichen. Dort benötige man schon durchschnittlich über 20 Minuten für den Weg bis zum Kofferband. In Düsseldorf sind es gerade mal vier Minuten. “Und wer früher am Band stehe, warte naturgemäß länger“, so Zachel. Die Wartezeit würde auch ab 22 Uhr länger, weil weniger Personal vor Ort sei. Auf den Hinweis auf eine verbesserungsfähige Sauberkeit in den Sanitärräumen entgegnete Zachel, dass die Wasserzu- und -abläufe noch aus den Zeiten vor dem Brand im Jahr 1996 stammen und jetzt nach und nach ersetzt werden sollen. Doch auch hier leide man unter dem Mangel an Handwerkern.

    Die Sicherheitskontrollen sind eine Aufgabe der Bundespolizei, die Probleme oft mit eigenem Personal begegne. Der Flughafen ist in engem Austausch mit den Behördenvertretern und mittlerweile lief es sehr gut. Weitere Themen, die auch durch Fragen der Jonges aufkamen, waren unter anderem die wenigen Wegweiser zur S-Bahn, schwer verständliche Durchsagen, das Nachtflugverbot, Lärmbelästigung am frühen Morgen und die Planungen zur Kapazitätserweiterung. Zu letzterem führte Fabian Zachel aus, dass sich seit den ersten Plänen im Jahr 2015 einige Rahmenbedingungen geändert haben und man jetzt wieder neu mit dem Verkehrsminister beraten müsse. Auf die Frage nach einem nachhaltigen Flugbetrieb antwortete Zachel, dass man auch in Düsseldorf überlege, die Zahl der Flüge von Privatflugzeugen zu reduzieren und dafür mehr Linienflüge anzubieten.

    Für Flugzeuge gibt es bereits künstliches und umweltfreundlicheres Kerosin, man wisse nur noch nicht, wie die ausreichende Versorgung sichergestellt werden kann. Zachel sieht hier Potenzial für NRW und besonders Düsseldorf, einen neuen Markt zu erschließen. Baas Martin Meyer bedankte sich für den interessanten Vortrag und die offene Diskussion und überrichte Fabian Zachel die Ehrengabe der Derendorfer Jonges.

    Vor dem Vortrag bedankte sich Baas Martin Meyer ausdrücklich bei Ehrenvorstandsmitglied Ernst Dominick ganz herzlich für seinen Einsatz bei der Öffnung des Archivs während des Nordstraßenfestes. Martin Meyer freute sich zudem über zwei neue Mitglieder: Ralf Groß und Michael Heider erhielten vom Baas ihre Ausweise, Vereinsnadeln und Satzungen. Dann sang der Verein das Jongeslied und nahm die beiden neuen Jonges mit dreimal kräftig „Schlag Rad“ offiziell auf.

  • Peter Frymuth beim Heimatabend

    Peter Frymuth beim Heimatabend

    Das nennt man wohl Timing. Viel aktueller hätte der Heimatabend im September gar nicht sein können. Eingeladen war Peter Frymuth, Vizepräsident des DFB und Präsident des Fußballverbandes Niederrhein. Eigentlich wollten wir über die Situation des Frauen- und Männerfußballs in Deutschland im allgemeinen reden. Doch dann hat der DFB einen Tag vor unserem Heimatabend Bundestrainer Hansi Flick freigestellt. Und so konnten wir brühwarm knapp 27 Stunden später aus erster Hand erfahren, wie das zustande gekommen war.

    Denn an der ersten Entlassung eines Bundestrainers war auch Peter Frymuth als Vizepräsident beteiligit, war Teil der entscheidenen Konferenz, die schließich einstimmig gegen Flick entschieden hat.

    Und so ging es im Brauhaus am Dreieck knapp zwei Stunden lang rund um die Probleme aber auch deren Lösung beim größten Sportverband der Welt mit seinen über 7 Millionen Mitgliedern. Peter Frymuth stellte sich den Fragen der rund 35 anwesenden Jonges und blieb im Gespräch mit Vizebaas Piet Keusen stets souverän.

    Zum Anfang ging es nicht mal um Fußball, da stand eine Gratulation und Huldigung an die gerade Weltmeister gewordene Basketball-Nationalmannschaft. „Den Einsatz und die Leidenschaft, die ich bei den Basketballern gesehen habe, die vermisse ich bei der Fußball-Nationalmannschaft“, sagte Frymuth.

    Es entwickelte sich ein interessantes Gespräch rund um die Herren, Damen- und U21-Nationalmannschaft, die in diesem jahr allesamt die Erwartungen nicht erfüllt haben. Auch bei kritischen Fragen unserer Fußballinteressierten jonges blieb Frymuth ruhig und versuchte zu erklären, wie Lösungen im DFB gesucht und gefunden werden. Er erklärte auch die Vorteile aus seiner Sicht der viel diskutierten Jugendspiele ohne Ergebnisse, die sogenannnte neue Spielform und klärte viele falsch transportierte Gerüchte auf. So werded nicht in allen Jugendmannschaften ohne Ergebnis gespielt sondern nur bei den kleinsten. „Und glauben Sie mir“, so Frymuth, „nur weil Tore nicht gezählt werden sollen, weiß am Ende doch jeder, wer gewonnen hat.“ In Düsseldorf werden die ergebnisse der Bambini und F-Junioren übrigens schon seit Jahren nicht mehr gewertet.

    Auch auf Seine Zeit als Fortuna-Präsident blickte Peter Frymuth kurz zurück und erklärte dann auf Nachfrage als derzeitiges Mitglied des Aufsichtsrates beim Zweitligisten unter anderem, warum der Transfer von Simon Zoller gescheitert war. Nach knapp zwei Stunden beendete Vizebaas Piet Keusen das Gespräch, überreichte die Ehrengabe des Vereins an den Referenten und die Jonge bedankten sich mit viel Applaus.

    Vor dem Gespräch mit Peter Frymuth gab es wie immer aktuelle Informationan aus dem Heimatverein. Vorstandsmitglied Christian Feies berichtete etwa zum Stand der Vorbereitung des großen Martinsumzuges am 3. November. Pferde und Musik sind bereits bestellt, jetzt werden noch Helfer gesucht, die etwa morgens die Absperrungen am Frankenplatz aufbauen, im Zug mitlaufen oder am Ende beim Abbau helfen. Vizebaas Piet Keusen zog eine positive Bilanz des Familienfestes an der Buscher Mühle, mit dem sich der Heimatverein bei seinen Nachbarn und Freunden wieder positiv in Erinnerung gebracht hat.

    Ebenfalls sehr posiitv: Unser Mitglied Gernot Schinke, der am Januar-Heimatabend verhindert war, wurde von den anwesenden Mitgliedern mit viel Applaus bedacht.Den hatte er im Januar verpasst, als er eigentlich für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden sollte. Wir sind froh, dass wir die Ehrung jetzt persönlich nachholen konnten. Er bedankte sich mit einer großzügigen Spende für den Heimatverein.

  • Zwei neue Ehrenmitglieder

    Zwei neue Ehrenmitglieder

    Eine besondere Ehrung durften wir beim 29. Mühlenfest vornehmen. Baas Martin Meyer hat zwei neue Ehrenmitglieder in den Verein aufgenommen: Dagmar Gatzen und Brigitte Zowislo wurden für ihre Verdienste um den Stadtteil Derendorf und den Heimatverein Derendorfer Jonges e.V. aufgenommen.

    Damit bedankt sich der Heimatverein für viele Jahrzehnte der Unterstützung durch die beiden Derendorfer Mädchen, die auch ohne Mitglied gewesen zu sein, immer tatkräftig angepackt haben. Bas Martin Meyer und Vizebaas Piet Keusen überreichten gemeinsam mit Geschäftsführer Marc Pojer und Vorstandsmitglied Michael Riemer die Urkunden, eine Ehrengabe, Vereinsnadel und Satzung.

  • Tolles Familienfest an der Mühle

    Tolles Familienfest an der Mühle

    Vor 31 Jahren haben wir zum ersten mal die Buscher Mühle gefeiert. Damals, 1992, sogar zwei Tage lang. Doch so leer wie an diesem 26. August waren uns Vorräte noch nie. Das ist nur einer von vielen Belegen dafür, dass das Familienfest an der Buscher Mühle einmal mehr ein voller Erfolg war.

    Etwa 500 Besucher haben mit uns gemeinsam gefeiert, zur Musik don The Jolly Family, Werstener Music Copany und Kokolores getantzt, sich Lieder bei DJ Werner gewünscht, mit Ihren Kindern die Spielsachen von Flinger Mobil ausprobiert, das Märchen vom Kleinen Wassermann im Park entdeckt oder einfach ein Bier getrunken. Am Abend jedenfalls waren sowohl die Biervorräte als auch das Kuchenbuffet leer. Vielen Dank!

    Notiert euch auch gleich den Termin für das nächste Familienfest an der Mühle: Es ist der 31. August 2024.

  • Heimatabend mit den Schützen

    Heimatabend mit den Schützen

    Wenn Freunde sich teffen, dann kann das nur ein schöner Abend werden. Und so hatten die Derendorfer Jonges am 6. Juli den Vorstand des Sankt Sebastianus Schützenvereins Derendorf 1655 und die neuen Majestäten eingeladen, um gemeinsam das Schützenfest Revue passieren zu lassen.

    Einigen Schützen war anzumerken, dass hinter ihnen vier anstrengende Tage am Vogelsanger Weg lagen, das tat der Stimmung trotzdem keinen Abbruch. Knapp 45 Derendorfer Jonges und Schützen verbrachten bei bestem Wetter einen tollen Abend. Gesprächsthemen gab es ja genug.

    Sei es der Hattrick des Tambour-Corps Derendorf: Tambourmajor Marcus Brisbois ist der neue Regimentskönig, Jungschützenkönig ist Dennis Holzhauser und auch der Knappenkönig Jan-Luca gehört dem Tambour-Corps an. Dafür übbereichte Baas Martin Meyer dem Regimentskönig die Ehrengabe der Derendorfer Jonges.

    Mit dem Verlauf des Schützenfests waren alle zufrieden. Auch der Heimatverein war wieder gut beteiligt. Drei Höhepunkte stachen besonders heraus. Chronologisch beginnend die Parade Leitung von Oberst Jürgen Pagel auf der Barbarastraße am Sonntagnachmittag. Darauf hatte das bisherige Königspaar Holger und Claudia Jülicher ein Jahr lang gewartet. Die beiden haben in ihrem Königsjahr auf Geschenke verzichtet und stattdessen um Spenden zugunsten der Elterninitiative Kinderkrebsklinik gebeten. 3300 Euro waren zusammengekommen und wurden an die gemeinnützige Organisation übergeben.

    Am Sonntagbend stand der Nachfolger gest und im Zelt am Vogelsanger weg gehörten auch die Derendorfer Jonges zu den ersten Gratulanten von König Marcus und seiner Königin Katja. Diesmal marschierte der Heimatverein wieder mit Fahne und Laternen ein und gratulierte durch Viezebaas Piet Keusen.

    Erfreulich für den Heimatverein Derendorfer Jonges: Raplph Warenholz-Clever ist jetzt neues Mitglied. Baas Martin Meyer nahm den 63-Jährigen auf und zur Begrüßung sangen Schützen und Heimatverein gemeinsam das Jonges-Lied. Eigentlich hätte auch die Chorgemeinschaft Düsseldorf Nord dabei sein sollen, die Sänger haben aber leider aus gesundheitlichen Gründen absagen müssen.

    Der nächste Heimatabend findet am 14. August ab 19 Uhr im Brauhaus am Dreieck statt. Als Referentin des Abends hat Ratsfrau Aletta Mansheim zugesagt.

  • Axel Horn ist neuer Jonges-König

    Axel Horn ist neuer Jonges-König

    Wir haben einen neuen König! Beim Jonges-Schießen hat Axel Horn am besten gezielt und das Königsschießen gewonnen.

    Auf dem Schützenplatz am Vogelsanger Weg hatte die 1. Reserve Derendorf der St. Sebastianus Schützen die Derendorfer Jonges eingeladen und dank guter Organisation für beste Stimmung neben dem Schießstand gesorgt. Das Wetter erledigte den Rest. Es war ein rundum gelungener Nachmittag mit einem spannenden Schießen und einem tollen Austausch zwischen den Vereinen. Insgesamt nahmen allerdings nur 20 Derendorfer Jonges am Schießen teil, die Hälfte davon ist Mitglied bei der Reserve. Die anderen haben einen tollen Nachmittag verpasst. Wir wünschen uns im nächsten Jahr eine größere Beteiligung. Denn es gibt natürlich auch etwas zu gewinnen. Wie immer haben wir Gutscheine für das Brauhaus am Dreieck für die Pfänder ausgelobt. Die Pfänder schossen: Dieter Jacobi (Kopf), Christia Feies (Linker Flügel),Siggi Abels (Schwanz), Marc Pojer (Rechter Flügel) und Stefan Ost (Rumpf). Regimentskönig bei der Reserve wurde Stefan Ost mit seiner Königin Angelika. Neue Kappeskönigin wurde Bettina Horn-Schlüter und Gästekönigin Karin Dworzynski. Wir gratulieren allen herzlich!

    Am 2. Juli findet im Festzelt die Ehrung des neuen Regimentskönigs der St.-Sebastianus-Schützen statt, der Heimatverein Derendorfer Jonges ehrt die neuen Majestäten. Im Gegenzug kommt der Vorstand der St.-Sebastianus-Schützen zum Heimatabend am Donnerstag, den 6. Juli, in die Buscher Mühle.