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Heimatabend mit Ex-Prinz

14.11.2025 von Piet Keusen

Einen besseren Gast hätten wir uns zum November-Heimatabend am Vorabend des Hoppeditzerwachens gar nicht wünschen können. Andreas Mauska, der ehemahlige Prinz Karneval der Landeshauptstadt Düsseldorf und Präsident der KG Regenbogen nahm die 44 Gäste im Brauhaus am Dreieck mit seiner offenen Art ganz schnell für sich ein, erzählte intime Details aus seiner Regentschaft und sorgte so für einen tollen Einstieg in die neue Karnevalssession.

Mauska war Prinz in der Jubiläumssession und erfuhr das schon zwei Jahre vorher. „Es war ganz schön schwer, sich nicht zu verplappern“, gestand er. Er hats aber geschafft und bei der Premiere sogar noch für eine Überraschung gesorgt. Zur Vorstellung im Rathaus erschien er nämlich in zivil und verwirrte so die Gäste, die fest mit ihm als neuem Prinz gerechnet hatten. „Manche beschwerten sich, dass sie ihre Wette verloren hatten“, lachte Mauska. „Dann verschwand er durch die Hintertür und stand plötzlich doch auf der Bühne. Zur Überraschung aller.

Mit Geschichten über das Ornat, die Narrenkappe mit acht Fasanenfedern, seine Venezia und die Kürung ging es weiter. 350 Auftritte hatte Prinz Andreas gemeinsam mit seiner Evi absolviert. Alle in einer schicken S-Klasse mit Wimpel vorn drauf. „Das hatte schon etwas“, so Mauska, „Das Auto war der Ruhepol zwischen den Auftritten.“ Allerdings war nicht alles Gold, was glänzt. Denn morgens zur Begrüßung gab es immer einen Killepitsch. „Denn alle waren der Meinung, das trinkst, du, die über 100 Kräuter tun dir gut.“

Die 350 Auftritte waren ein „Kracher“. Da war alles dabei, Seniorenheime, Schulen, Kindergärten, Vereine. „Es war eine wunderschöne Zeit!“ Die endete dann am Vorabend des Aschermittwochs. „Da steht man am Rathaus und bekommt die Narrenkappe abgenommen. Da sind einige sehr traurige Bilder entstanden. Das war emotional eine richtig große Nummer. Ich bin dem Düsseldorfer Karneval sehr dankbar, dass ich all das erleben durfte.“

Die Gäste dankten dem Prinzen für den tollen Vortrag und stellten noch lange einige spannende Fragen, so dass sich eine angeregte Diskussion rund um den Karneval, die KG Regenbogen und das Prinzdasein entwickelte. Es gab danach großen Applaus und zum Dank für diesen Vortrag überreichte Baas Piet Keusen die Ehrengabe der Derendorfer Jonges.

Der Heimatabend hatte mit einer Totenehrung der 44 anwesenden Mitglieder für unser verstorbenes Mitglied Willy Krüger begonnen, der im Oktober im Alter von 95 Jahren verstorben war. Danach zog Vizebaas Christian Feies eine zufriedene Bilanz des St. Martinszuges durch Derendorf. Der Baas berichtete zum Stand der Heizungsreparatur in der Buscher Mühle, Ralf Groß erzähle von der Arbeit im Archiv und lud noch einmal eindringlich alle Jonges ein, sich die Räume an der Schwerinstraße einmal anzusehen, Anschließend wurde mit Dirk Schiffer ein neues Mitglied aufgenommen. Schiffer ist aktueller Regimentskönig des St. Sebastianus Schützenvereins Derendorf und Mitglied der Gesellschaft St. Paulus. Anschließend übernahm der ehemalige Prinz Karneval und sorgte für einen wunderbaren Heimatabend.

St. MArtin zog durch Derendorf

10.11.2025 von Piet Keusen

War das wieder ein fantastischer Abend in Derendorf! Mehr als 2000 Kinder und Erwachsene sind mit uns am 7. November von der Ottweiler Straße bis zum Frankenplatz gezogen und haben den Abendhimmel mit ihren Laternen erleuchtet. Wir danken allen, die den Zug zu einem Erlebnis für groß und klein gemacht haben.

Mehr als 2000 Kinder und Erwachsene aus den Schulen Justus-von-Liebig-Realschule, KGS Essener Straße, Thomasschule, den Kindertagesstätten Metzer Straße, integrative Kindertagesstätte der Lebenshilfe am Spichernplatz, der Kita Kreuzkirche und der Flüchtlingsunterkunft Schwannstraße waren unterwegs und haben die Mantelteilung auf dem Frankenplatz verfolgt - wunderbar erzählt von Pfarrvikar Peter Stelten aus der katholischen Kirche Derendorf-Pempelfort.
Die Schulen und Kitas haben vom Heimatverein Derendorfer Jonges zusätzlich 70 große Weckmänner der Hercules-Bäckerei an der Ulmenstraße gespendet bekommen, damit im Unterricht das Teilen am essbaren Beispiel thematisiert wird.

Ein herzliches Dankeschön an unseren Martinszug-Cheforganisator Christian Feies, Guido Kullig, Martin Graß, alle Ehrenamtler, an St. Martin Cedric, an Bettler Manuel, an Bischof Peter, Jens Szczygielski von Atlive für die Beschallung, den Ortsverband Düsseldorf des Technischen Hilfswerks, die Polizei, die Rheinbahn, das Rote Kreuz, die Stadt sowie an die vielen freiwilligen Helfer und auch an die Eltern und Schüler, die beim Aufbau und beim Aufräumen geholfen haben. Dazu danken wir der Bezirksvertretung 1, der Heinz und Hildegard Schmöle Stiftung, der Stadtsparkasse, der Hercules-Bäckerei und allen anderen Spendern und Unterstützern.

Großer Martinszug am 7. November

28.10.2025 von Piet Keusen

Am Freitag, den 7. November 2025 ziehen wir wieder gemeinsam mit rund 2000 Kindern und Erwachsenen durch Derendorf und erleuchten den Abendhimmel mit unseren Laternen. Notiert Euch den Termin im Kalender, denn um so ein aufwändiges Spektakel ehrenamtlich durchführen zu können, bedarf es jeder Menge Unterstützung bei der Begleitung des Zuges.

Los geht es um 17 Uhr an der Ottweiler Straße, dort startet der Umzug. Über die Collenbachstraße und die Roßstraße ziehen wir zum Frankenplatz, wo das große Martinsfeuer brennt. Dort wir des die Mantelteilung und die Wandlung von Martin vom Ritter zum Bischof geben. Bis jetzt ist die Teilnahme der Justus-von-Liebig-Realschule, KGS Essener Straße, Thomasschule, den Kindertagesstätten Metzer Straße, integrative Kindertagesstätte der Lebenshilfe am Spichernplatz und der Kita Kreuzkirche geplant.

Die Schulen und Kitas bekommen zudem vom Heimatverein Derendorfer Jonges zusätzlich 70 große Weckmänner der Hercules-Bäckerei an der Ulmenstraße gespendet, damit im Unterricht das Teilen am essbaren Beispiel thematisiert wird.