Neuigkeiten
Heimatabend im Oktober
16.10.2025 von Piet Keusen
Beim Heimatabend im Oktober drehte sich alles um die Gastronomie in Düsseldorf im Allgemeinen und um Derendorf, Pempelfort und Golzheim im Speziellen. Unser Referent Markus Eirund erklärte uns die Gründe für die Entwicklung der Gastrolandschaft, erklärte dass die Martinsgans eine ganze Ecke teurer werden dürfte und beschrieb neue Trends. Es war ein spannender Abend, den die 35 anwesenden Mitglieder mit Fragen bereicherten.
Markus Eirund ist studierter Jurist, nach dem ersten Staatsexamen wechselte er in die Gastronomiebranche und hat inzwischen eine eigene Consultingagentur. Dort berät er Gastronomen etwa bei der Konzepterstellung, bei der Suche nach Räumen oder Personal und Nachfolgern. Er betreibt zudem in den sozialen Medien das Gastroportal Düsseldorf mit monatlich über 5 Millionen Aufrufen. Er ist bestens vernetzt. „Wenn ein Laden den Besitzer wechselt oder plötzlich schließt, erfahre ich das meist als erster“, sagt Eirund.
Beim Heimatabend schilderte er zunächst die Entwicklung in Düsseldorf: „Es ist vor allem ein Generationswechsel, der zu Veränderungen führt. Die Alten gehen aus finanziellen Gründen weniger aus, die Jungen trinken nicht mehr so viel Bier, dafür Macha oder Wein und sie holen sich ihre Tipps aus dem Internet.“ Deshalb boomten etwa Burgerläden und Asiaten, die man bei der Zubereitung mit dem Smartphone filmen kann, etwa im ehemaligen Geistengrill.
Die hohe Fluktuation sei ebenfalls mit dem Kundenverhalten erklärbar: „Früher waren in den Ladenlokalen Schuster, Schneider oder andere Dienstleister. Die gibt es nicht mehr. Also füllen Gastronomen die Lücke. Deshalb gibt es einen riesigen Zuwachs. Früher waren auf Roß- und Moltkestraße vielleicht drei Gastronomen, die gute Einnahmen machten. Heute sind es 30. Und alle nehmen sich gegenseitig Kunden weg.“ Und auch Personal. Viele wollten heute nicht mehr in der Gastro arbeiten. Beim Thema Ausbildung zum Beispiel. „Heute haben78 Prozent der Auszubildenden einen Migrationshintergrund.“ Die Zuhörenden fragten eifrig nach und es entwickelte sich eine spannende 90-minütige Diskussion. Die schloss Markus Eirund mit einem Wunsch: „Wenn Sie im Urlaub weg gehen, dann schauen Sie auch nicht auf den Preis. Ich wünsche mir, dass sie nach einem gelungenen Abend auch in Düsseldorf sagen: Das war toll, das war es mir wert!“ Dafür gab es Kopfnicken und Applaus, Baas Piet Keusen bedankte sich bei Markus Eirund für den Vortrag mit der Ehrengabe der Derendorfer Jonges.
Angefangen hatte der Heimatabend mit einer Schweigeminute. Die Mitglieder verabschiedeten sich im stillen Gedenken von Ehrenmitglied Marlies Smeets und Alwin Karbe, die im September verstorben waren. Nach den Vorstellungen der Pläne für den Martinszug nahm der Baas noch zwei neue Mitglieder auf. Die Anwesenden begrüßten Wolfgang Key und Irmhild Keusen mit dem Jongeslied und dreimal „Schlag Rad!“
Heimatabend im September
15.09.2025 von Piet Keusen
Unsere Referenten im September versprachen Spannung. Kein Wunder also, dass 43 Mitglieder und vier Gäste am 8. September ins Brauhaus am Dreieck gekommen waren, um dem Vortrag von Polizeipräsidentin Miriam Brauns und Jens Hammerschlag, dem Leiter der Polizeiinspektion Nord zuzuhören. Es gab viele angeregte Nachfragen und aus der geplanten Stunde wurden am Ende mehr als zwei.
Für Miriam Brauns begann der Abend mit einer Überraschung, als sie feststellte, das auch Frauen im Publikum saßen. ALso nahm Baas Piet Keusen das zum Anlass, die Derendorfer Jonges kurz vorzustellen und zu erklären, dass der Heimatverein kein Männerverein ist. Das gilt auch für die Polizei. Mehr als ein drittel der Mitarbeitenden sind Frauen, 1132 von 3143. Miriam Brauns berichtete über die Ausbildung bei dere Polizei, Einstelllungskriterien und auch das Scheitern auf dem Weg zum Job bei der Polizei. Sie und Jens Hammerschlag hatten auf alle Fragen eine Antwort und so haben die Zuhörenden eine Menge über die Arbeit der Polizei erfahren.
Die über 3000 Mitarbeitenden haben jede Menge zu tun. Die Polizei ist zuständig für das Stadtgebiet und die Autobahnen im Regierungsbezirk. Über 117 000 Einsätze gibt es 2024, darunter 27 615 Verkehrsunfälle und insgesamt über 76 000 Straftaten. Die Polizeiinspektion Nord deckt etwa 52 Prozent des Stadtgebietes ab,, darunter Flughafen, Messe und Arena. Bedeutete 2024 knapp 49 000 Einsätze, 4000 davon in Derendorf. Ein Blick in die Kriminalstatistik der PI Nord: Im ersten Halbjahr 2025 gab es 852 Diebstähle aus KFZ, 712 Fahrraddiebstähle, 533 einfach Körperverletzungen, 438 Einbrüche, 64 Körperverletzungen und 25 Raubdelikte. Auffällig ist der Vergleich zum Vorjahr, da gab es insgesamt 1200 Straftaten im Düsseldorfer Norden weniger. „Das lag an der Euro“, erklärte Brauns, „da waren mehr Polizeibeamte auf der Straße, das schreckt ab.“
Ein rundum gelungenes Familienfest
01.09.2025 von Piet Keusen
Danke! Danke! Danke!
Wir möchten uns für den tollen ehrenamtlichen Einsatz beim Familienfest an der Buscher Mühle bedanken. Mehr als 30 Helferinnen und Helfer haben dafür gesorgt, dass das Fest ein voller Erfolg wurde. Etwa 400 Besucher haben einen wun-
derbaren Nachmittag mit uns verbracht, wir hatten so viele Kuchenspenden wie noch nie, die Stimmung war blendend und selbst beim Aufräumen waren noch viele Jonges dabei und haben tatkräftig angepackt. So geht Verein, so geht Nach-
barschaft. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Unterstützern: der Katholischen Kirche Derendorf-Pempelfort, der Bezirksvertretung 2, der Allianz-Agentur Martin Meyer, dem Leibniz-Montessori-Gymnasium, der Brauerei Uerige,
Herbert Neukirchen, der Bäckerei Puppe und allen, die uns sonst unterstützt haben.
Für die Unterhaltung haben zwei Bands gesorgt: PInk Elevator und Collie and the Steam Rollers. Es war ein rundum gelungener Nachmittag!